Etikettieranlagen auf der Interpack

Herma jetzt auch mit Allen Bradley-Steuerung

Herma-Etikettieranlagen sind jetzt auch mit Allen Bradley-Steuerungen von Rockwell verfügbar. Zum ersten Mal außerhalb den USA präsentiert der Selbstklebespezialist eine entsprechend ausgerüstete Anlage vom Typ Herma 362E für die Zwei-Seiten-Etikettierung auf der Interpack in Düsseldorf. "In Nordamerika wurden entsprechende Herma-Geräte bereits sehr gut aufgenommen. Wir reagieren damit auf die wachsende Internationalisierung unseres Geschäfts. Je nach Region sind die Präferenzen für eine Steuerung von Siemens oder von Allen Bradley unterschiedlich ausgeprägt", erläutert Martin Kühl, Leiter des Geschäftsbereichs Etikettiermaschinen bei Herma. "Insbesondere multinational agierende Konzerne etwa in der Lebensmittelindustrie setzen zunehmend auf weltweit einheitliche Maschinenstandards in ihren einzelnen Werken. Die gleiche Anlage mit zwei unterschiedlichen, aber gleichwertigen Steuerungen anzubieten, erhöht die Flexibilität - sowohl für die Anwender als auch für uns."

Das Beste aus zwei Welten

Herma-Etikettieranlagen sind jetzt auch mit Allen Bradley-Steuerungen von Rockwell verfügbar. Das auf Selbstklebetechnik spezialisierte Unternehmen reagiert damit auf die stark wachsende Nachfrage internationaler Märkte. (Foto: Herma)

Weil sie schnell, robust und kompakt und ein exzellentes Preis-/Leistungsverhältnis bietet, ist die Herma 362E prädestiniert für die effiziente Zwei-Seiten-Etikettierung in internationalen Märkten. Für den Anwender bietet sie quasi das Beste aus beiden Welten. Denn die E-Baureihe übernimmt von der größeren M-Baureihe viele Komponenten wie etwa den geschlossenen, extrem standsicheren und langlebigen Edelstahlunterbau sowie die Komponenten zur Produktausrichtung und -stabilisierung. Das macht sie ideal geeignet für anspruchsvolle Aufgaben mit hohem Durchsatz. Konstruktionsbedingt kann die 362E jedoch auf die aufwändige Verschutzung verzichten - so benötigt sie kaum mehr Platz als die wesentlich filigranere C-Baureihe.

Anzeige

Keine ausladende Schutzhaube notwendig

"Wir wissen, dass viele Anwender auf der ganzen Welt größten Wert legen auf hohe Produktivität und stabile Produktionsprozesse. Gleichzeitig reicht oftmals aber eine Präzision beim Etikettieren von plus/minus einem Millimeter völlig aus", so Martin Kühl. Vor diesem Hintergrund verzichtet die 362E auf den Schneckenvereinzeler und den Zentrierer. Diese Komponenten wären die Voraussetzungen für eine wohl einzigartige Genauigkeit, erfordern dann aber auch zwingend eine ausladende Schutzhaube - und damit mehr Platz im Produktionsbetrieb. Wie alle Herma-Etikettiermaschinen zeichnet sich die 362E darüber hinaus durch ihre Modulbauweise aus. Auch das macht sie besonders wirtschaftlich. Denn sie erlaubt die nachträgliche, unkomplizierte Auf- und Umrüstung, zum Beispiele für eine Rundum-Etikettierung. pb

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Farbsensor für Druckmarken:

Nuancen reichen

Typische Anwendungen des frisch auf den Markt gekommenen Miniatur-Farbsensors FT 25-C sind neben der Druckmarkenerkennung von Verpackungsmaterialien die Detektion von Etiketten oder Klebestellen in Verpackungsmaschinen.  

mehr...

Flexibles Etikettieren von Rollen

Der fixe Rollenbekleber

Der Hersteller von Bodenbelägen Tarkett setzt für das Etikettieren von PVC-Bodenbelägen Applikatoren von Zetes ein. Die kundenindividuelle Lösung stellt sich automatisch auf unterschiedliche Produkt-Abmessungen ein und testet die Barcodes mit einem...

mehr...
Anzeige

Transportsystem bei Herma

Fahrerlos in Filderstadt

Im neuen Haftmaterial-Werk setzt Herma künftig auf ein fahrerloses Schwerlast-Transportsystem, das den Transport von Rohmaterialien, Halbfabrikaten und fertig beschichteten Haftmaterialrollen übernimmt. Die beladenen Wagen haben die Dimensionen...

mehr...
Anzeige

Highlight der Woche

Interessenten können ab sofort auf der Homepage der ACE Stoßdämpfer GmbH die für Ihre Anwendung maßgeschneiderte Gasfeder berechnen und auslegen. Unter ‚Berechnungen' ist das Gasfeder-Berechnungstool auf der Website ace-ace.de zu finden.

Zum Highlight der Woche...
Anzeige
Anzeige

Highlight der Woche

MES macht Schluss mit Stillstand
Die MES-Software von PROXIA unterstützt die Kieselmann GmbH bei der Herstellung von komplexen Leitungs- und Ventilsystemen, den Überblick über eine äußerst komplexe Produktion zu behalten, die Fertigung wirtschaftlich zu planen und zu organisieren sowie mit sicheren Kennzahlen Effizienzpotentiale aufzudecken und zu nutzen.
Bericht lesen

Zum Highlight der Woche...

Tag der Instandhaltung

FMB: Vortrags-Programm steht

Zur 14. FMB im November wird wieder ein Vortragsprogramm geboten. Am ersten Messetag, dem „Tag der Instandhaltung“, geht es unter anderem um die Online-Überwachung von Robotern oder die Unterstützung des Servicepersonals durch Augmented und Virtual...

mehr...

Finanzvorstand

Lenze: Dr. Achim Degner wird neuer CFO

Die Lenze-Gruppe hat Dr. Achim Degner (54) als neuen Chief Financial Officer (CFO) gewonnen. Der Finanzexperte wird seine Aufgaben spätestens zum 1. Januar 2019 übernehmen und die Dr. Yorck SchmidGesamtverantwortung für den Bereich Finanzen tragen.

mehr...