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Elmako schickt Transportwagen in die Luft

Auf den Flughäfen dieser Welt sind sie unentbehrlich: die wendigen, multifunktionalen Transportwagen. Für P3 Voith Aerospace, Zulieferer von Airbus, entwickelte Elmako aus Iffezheim jetzt zwei neue Varianten.

Täglich werden in den Flugzeugen Sauerstoffmasken, Feuerlöscher, Essen, Getränke und viele weitere Gegenstände unterschiedlicher Art und Größe benötigt. Der Transport zum Flugzeug muss schnell und sicher sein. Nichts darf umfallen. Jeder Gegenstand muss stabil verstaut werden können. P3 Voith Aerospace, einer der größten Entwicklungsdienstleister für die Luft- und Raumfahrtindustrie, erhielt den Auftrag von seinem Kunden Airbus, eine optimale Lösung für einen Transportwagen zu finden. Benötigt wurden zwei verschiedene Transportwagen, um die Produkte Just-in-time zur Airbus-Endlinie zu liefern. Die eine Wagen-Version, MDU (Material Delivery Unit), muss unterschiedlichste Arten von Notfallausrüstung und andere Gegenstände transportieren. Die zweite Version, der Transit MDU, muss vier Trolleys aufnehmen, in denen die Güter transportiert werden. Das Zeitkorsett war eng geschnürt. Also eine sportliche Herausforderung für Entwickler, Ingenieure und Produktion. Vier Wochen später standen die ersten Konstruktionsentwürfe. Nochmals zwei Wochen später waren die Prototypen fertig. Diesem Einzelauftrag folgte der Auftrag für 15 MDUs und einen weiteren Transit MDU. Nach vier Wochen rollten die fertig gestellten MDUs über das Flughafengelände.

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Flexibel und belastbar - Der MDU

Stimmige Intralogistik in der Luft: Der Transit-MDU bietet Platz für vier Trolleys zum Transport von Getränken, Essensportionen und sonstigen Bedarfsmitteln. (Elmako)

Die Maße des MDU: 2,05 Meter Länge, 0,90 Meter Breite und 1,90 Meter Höhe. Ein Großteil der Konstruktion wird in Aluminium-Leichtbauweise gefertigt. Ein Wagen wiegt rund 120 Kilogramm. Die Seitenteile sind unabhängig voneinander hochklappbar. Dadurch gerät das Be- und Entladen komfortabel. Rahmen, Gestell und Flächen lassen sich schnell und hygienisch reinigen. Die Räder sind freistehend drehend, gummibereift und rollengelagert. Jeder Wagen kann in alle Richtungen verschoben werden. Das stabile Boden- und Randprofil und die Stirn- und Seitenwandverstärkung machen den Transportwagen zum Offroader auf dem Flughafen-Areal. Die MDUs sind flexibel und bei Bedarf auch ¿anhänglich¿: Durch die Fahrwerk-Anschlussprofile können die Transportwagen miteinander verbunden werden. Ein separates Thema waren die Schaumstoffeinlagen für die sichere Platzierung von Gütern wie die Notfallausrüstung, etwa Schwimmwesten, Feuerlöscher oder Sauerstoffmasken. Alles muss schnell und dennoch stabil und rutschfest eingepackt werden. Der MDU kann von zwei Seiten beladen werden. Durch die großen Sichtfenster kann die Ware kontrolliert werden, auch wenn alle Seiten verladesicher geschlossen wurden.

Der Transit-MDU für Trolleys

Der Transit MDU bietet Platz für vier Trolleys zum Transport von Getränken, Essensportionen und sonstigen Bedarfsmitteln. Durch die Rampe kann jeder Trolley einzeln aufgeladen und auch separat gesichert werden. Die vier Stützpfeiler dienen der Stabilität beim Be- und Entladen. Ein Rahmen sorgt für die Sicherung der Trolleys während des Transports. Auch der Transit-MDU hat Fahrwerkanschlussprofile, um die einzelnen Wagen miteinander zu verbinden. Im Alltag sind beide Wagen-Varianten Wind und Wetter ausgesetzt. Deshalb entschieden sich die Konstrukteure für wetterfestes, elektrolytisch verzinktes Stahlblech. Zudem lassen sich die Wagen problemlos mit dem Gabelstapler verladen. pb

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