Automatisierungsmesse

Richtung: Zukunft!

Die SPS in Nürnberg steht wieder an. Standardtermin für viele Automatisierer ist im November die SPS IPC Drives in Nürnberg. Auch in diesem Jahr glänzt der Veranstalter wieder mit vollem Haus.

Durchblick bei der Trendtechnologie Automatisierung verspricht ein Besuch der SPS in Nürnberg. (Foto: Mesago)

Die Automatisierung konnte im ersten Halbjahr 2016 bei einem Volumen von 24,5 Milliarden Euro eine Umsatzsteigerung von 3,4 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr realisieren. Der Markt boomt also weiterhin – das sind schon mal gute Vorzeichen für die anstehende SPS in Nürnberg. Elektrische Automatisierung steht dort von 22. bis zum 24. November auf dem Programm.

Weitere wirtschaftliche Kennzahlen unterstreichen die Bedeutung der Automatisierung: Die Auftragseingänge lagen von Januar bis Juni 1,7 Prozent über Vorjahr. Dabei hatten die Elektrischen Antriebe zwar einen leichten Auftragsrückgang zu verzeichnen, aber Messtechnik und Prozessautomation sind um 4,0 Prozent, Schaltgeräte, Schaltanlagen und Industriesteuerungen um 0,5 Prozent gewachsen. Bilanz-Politur auch bei den Exporten: Die deutschen Automatisierungsexporte in die EU lagen im ersten Halbjahr 2016 bei 8,6 Milliarden Euro (plus 6,9 Prozent) [Eurozone: 5,2 Milliarden Euro (plus 6,8 Prozent)]. Nach Asien gingen Ausfuhren von 5,0 Milliarden Euro (plus 6,0 Prozent). In die USA wurden 2,1 Milliarden Euro geliefert (plus 5,0 Prozent).

Die Key-Player spielen mit
Die SPS liefert erneut den umfassenden Überblick über einzelne Komponenten sowie komplette Lösungen der elektrischen Automatisierung. Darüber hinaus zeigt sie richtungsweisende Technologien der Zukunft. Mehr als 1.600 Aussteller, darunter alle Key-Player der Branche, nehmen an der Messe teil, kündigt Veranstalter Mesago an. Das breite Angebot in Nürnberg macht die SPS zu einem entscheidenden Branchentreff der Automatisierer. „Die Gliederung und Vielfalt der Aussteller sowie kompetentes Standpersonal machen die SPS IPC Drives für mich zu einer gern genutzten Messe, um mich umfassend zu informieren“, lobt Peter Viezens, Sales & Marketing Direktor, CML Technologies die zurückliegende Veranstaltung.

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Das beherrschende Thema in der Automation, Industrie 4.0, setzt sich selbstredend auf der SPS fort. Aufgrund der positiven Resonanz im Vorjahr und den zunehmenden Herausforderungen in der industriellen Fertigung ist Halle 3A erneut das Schaufenster für die Industrie-4.0-Area. „Die Use Cases der Industrie 4.0 Area sind so gewählt, dass kleine Schritte erkennbar sind, mit denen man sich evolutionär in Richtung Industrie 4.0 entwickeln kann. Hiervon profitieren die Maschinenbauer“, erläutert Dr.-Ing. Peter Adolphs, Geschäftsführer bei Pepperl+Fuchs. Die Industrie-4.0 Area-bietet Besuchern vielfältige Möglichkeiten, sich fokussiert über die Digitalisierung und intelligente Vernetzung der Produktion zu informieren. Der Gemeinschaftsstand mit Forum „Automation meets IT“ präsentiert datenbasierte Geschäftsmodelle sowie IT-basierte Lösungen aus der Automatisierung auf dem Weg in die digitale Produktion der Zukunft. Der Gemeinschaftsstand „MES goes Automation“ zeigt, wie durch den Einsatz von MES Auftragsabwicklung und Fertigungsprozesse optimiert werden.

Sicherheit kommt hinzu
Erstmals ergänzen Unternehmen aus dem Bereich Cyber Security wie Airbus Defence and Space, das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und Kaspersky die Sonderschau.

Auf den Gemeinschaftsständen „AMA Zentrum für Sensorik, Mess- und Prüftechnik“ in Halle 4A und „wireless in automation“ in Halle 10 erhalten Besucher zielgerichtete sowie umfassende Kenntnisse über die jeweiligen Themen. Darüber hinaus können sie die Chance nutzen, sich mit Anbietern über ein individuelles Problem oder Spezialthema auszutauschen. bw

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