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Der Osten trifft Nord

Die russische Industrie verlangt hocheffiziente Antriebslösungen. Am Messestand von Nord auf der Hannover Messe tauschten sich Präsident Putin und Bundeskanzlerin Merkel aus.

Seit Russland 2005 zuletzt Partnernation der Hannover Messe Industrie war, ist auch im größten Land der Welt das Bewusstsein für nachhaltiges Wirtschaften, umweltverträgliche Technik und grüne Wachstumsstrategien gewachsen. Das Interesse an energieeffizienter Antriebstechnik führte deshalb Wladimir Putin und Bundeskanzlerin Angela Merkel am ersten Messetag in Hannover gemeinsam auch an den Stand des norddeutschen Herstellers Nord Drivesystems. Als Kernbestandteil von Maschinen und Anlagen bestimmen elektrische Antriebe maßgeblich deren Energiebedarf.

Im Fokus des Interesses: Antrieb für Fördertechnik

Wladimir Putin, Präsident der Russischen Föderation, und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel informierten sich am ersten Messetag in Hannover am Nord-Stand über effiziente Antriebstechnik. (Foto: Nord)

Bei Nord war unter anderem das Modell einer Antriebslösung in der Fördertechnik zu sehen, die den Einsatz dezentraler Einheiten mit geringem Verbrauch demonstriert. Die Kombination aus einem Getriebemotor der derzeit anspruchsvollsten Effizienzklasse IE4 sowie einem direkt aufgebauten Frequenzumrichter zur flexiblen Antriebsregelung stand im Mittelpunkt des Informationsgesprächs zwischen Putin, Merkel und dem Führungsteam von Nord. Denn gerade die Optimierung fördertechnischer Einrichtungen ist in vielen Branchen ein wirksamer Schritt zu neuen, durch ihren geringen Energiebedarf sowohl ökonomisch attraktiven als auch ökologisch fortschrittlichen Lösungen.

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Nord ist längst in Russland aktiv

Auch für viele andere Anwendungsbereiche bietet Nord effiziente Getriebemotoren und passende Leistungselektronik an. Der seit Jahren stark wachsenden Nachfrage begegnete das Unternehmen zuletzt intensivieren Aktivitäten und Investitionen in Russland: Eine vor wenigen Monaten erst eröffnete neue Fertigungsstätte in Sankt Petersburg soll russische Kunden in Zukunft noch schneller und umfassender als bisher versorgen. Neben diesem Standort unterhält Nord in Russland eine landesweite Präsenz mit festen Stützpunkten in sieben weiteren Städten. pb

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