Chinesischer Investor erhält den Zuschlag:

Künkel-Wagner geht an QME

Genau zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens des Maschinenbau-Unternehmens Künkel-Wagner Prozesstechnologie durch das zuständige Amtsgericht in Hildesheim hat Insolvenzverwalter Christopher Seagon die Vermögenswerte des Unternehmens an die Quatoan Prozesstechnologie verkauft. Hinter der Quatoan steht der strategische Investor QME aus Qingdao (Tsingtao) in China. Entsprechende Verträge hat Seagon heute mit dem Investor unterzeichnet. Die Übernahme erfolgt zum 1. September 2014. Über den Kaufpreis haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart.

Von Künkel-Wagner kommen beispielsweise Mischanlagen für eine Formstoffaufbereitung. (Foto: Künkel-Wagner)

Seagon kann mit dem Verkauf das Unternehmen, beide Standorte in Alfeld sowie alle 180 Arbeitsplätze sichern. "Künkel und Wagner war und ist ein interessantes Unternehmen. Die Finanzlage des Unternehmens aber war bei Antragstellung sehr angespannt. Deshalb war klar, dass wir schnell einen Investor finden mussten, der das Unternehmen übernimmt und weiterführt", sagt Seagon. Er dankte den Beteiligten, die daran mitgewirkt haben, dass der Investorenprozess bereits zwei Monate nach Insolvenzantragstellung erfolgreich abgeschlossen werden konnte. QME setzte sich im Investorenprozess gegen verschiedene Mitbewerber durch, da es das beste Gesamtkonzept präsentiert hat. "Das Unternehmen will nach eigenen Angaben das deutsche Gesicht von Künkel und Wagner behalten und auch künftig in Alfeld produzieren".

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Die Verantwortlichen von Künkel-Wagner Prozesstechnologie hatten am 3. Juli 2014 Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Das Amtsgericht Hildesheim hatte daraufhin Rechtsanwalt Christopher Seagon zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. bw

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