Bosch Rexroth sieht volatile Märkte:

Abläufe prüfen, Flexibilität erhöhen

Mit einer Steigerung um nominal 3,7 Prozent auf 5,7 Milliarden Euro hat Bosch Rexroth den Auftragseingang im Geschäftsjahr 2013 stabilisiert. Wechselkursbereinigt stieg der Auftragseingang sogar um 6,3 Prozent. Gleichzeitig stellt sich das Unternehmen auf weiterhin volatile Marktentwicklungen ein. Es begegnet den veränderten Rahmenbedingungen durch eine tiefere regionale Aufstellung über die Triade und ein besonderes Augenmerk auf technische Lösungen, die den globalen Marktentwicklungen Rechnung tragen.

Bosch-Rexrth-VV Dr. Karl Tragl: Anlass zur Zuversicht.

"Das vergangene Jahr hat einmal mehr bestätigt, dass sich das Wachstum der Investitionsgüterindustrie derzeit nach Asien verschoben hat", sagte Dr. Karl Tragl, Vorstandsvorsitzender der Bosch Rexroth AG. "Wir erleben in Asien zwar erhebliche Schwankungen der Nachfrage, aber im Gegensatz zu Europa wachsen die Märkte dort." Auch in Nord- und Südamerika überwiegen die positiven Signale, die 2013 allerdings durch Wechselkurseffekte überkompensiert wurden. Während die Umsätze in den Bosch Rexroth-Regionen Americas und Asia Pacific aus heutiger Sicht auch langfristig wachsen werden, entwickelt sich der Umsatz in Europa nur verhalten. Da Bosch Rexroth nahezu 60 Prozent seines Umsatzes in Europa erzielt, belastet die Marktstagnation in dieser Region die Geschäftsentwicklung des Unternehmens besonders stark. Bosch Rexroth wird deshalb innovative Lösungen anbieten, seine Präsenz in den weltweiten Wachstumsmärkten weiter ausbauen und verstärkt an einer ausgeglichenen Umsatzverteilung in der Triade arbeiten.

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Der Ausrüstungsmarkt für mobile Arbeitsmaschinen war 2013 im Vergleich zu 2012 rückläufig. So brach unter anderem der globale Mining-Markt stark ein und auch die Nachfrage nach Baumaschinen ging weltweit zurück. Im Bereich Industrial Applications sah sich Bosch Rexroth 2013 ebenfalls mit sehr unterschiedlichen Entwicklungen konfrontiert. Maßgeblich für die Geschäftsentwicklung in diesem Bereich war der Einbruch in den Marktsegmenten Metallurgie, Werkzeugmaschinen spanend und Pressen, in denen Bosch Rexroth einen hohen Umsatzanteil erzielt.

In der Windenergie haben sich durch auslaufende Förderprogramme in den USA und eine Marktschwäche in China die Erwartungen eingetrübt.

"Der in 2013 bei 5,7 Milliarden Euro liegende Auftragseingang gibt uns Anlass zur Zuversicht", sagte Tragl weiter. "Wir sind in den vergangenen Jahren stark gewachsen und mussten dann ebenso starke Rückgänge in den Märkten hinnehmen. Wir stellen uns für die Zukunft deshalb darauf ein, mit dieser erhöhten Volatilität zu leben." Bosch Rexroth wird darum weltweit alle Prozesse und Abläufe in der Produktion sowie in den indirekten Funktionen überprüfen, um die Flexibilität zu erhöhen und Produktivitätssteigerungen zu erzielen. bw

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