News

B&R kümmert sich um die Sicherheit

Mit dem neuen Software-Schutz für Programmcode schützen B&R-Kunden ihr Engineering-Know-how.

B&R. Kunden können in Zukunft den Quellcode ihrer Software im B&R Automation Studio schützen. Weiterhin kann für die Steuerungen und die Industrie-PCs geschützter Programmcode erzeugt werden.

Bereits haben B&R und die Wibu-Systems AG eine gemeinsame Zusammenarbeit beschlossen. "Von den Security-Funktionen profitieren sowohl die Maschinenhersteller als auch die Maschinenanwender", sagt Hans Wimmer, Managing Director bei B&R. Kunden können in Zukunft den Quellcode ihrer Software im B&R Automation Studio schützen. Weiterhin kann für die Steuerungen und die Industrie-PCs geschützter Programmcode erzeugt werden. Der Programmcode ist vor zahlreichen Angriffen geschützt, so lässt sich der Code nicht auf andere Zielsysteme kopieren. Er kann ebenso wenig analysiert werden, was ein Reverse-Engineering verhindert. Es ist nicht möglich, den Code unberechtigt zu verändern, etwa bei einem Angriff durch Stuxnet. Damit ist voller Integritätsschutz gewährleistet. Weiterhin können B&R-Kunden neue Geschäftsmodelle umsetzen und mit Pay-per-Use oder Feature-on-Demand nachträglich Funktionen freischalten und verkaufen. Die gleichen Mechanismen, die B&R-Kunden verwenden, nutzt auch B&R selbst für Technologiefunktionen. Damit können die Kunden maßgeschneidert diejenigen Komponenten lizenzieren, die sie benötigen. Oliver Winzenried, Vorstand von Wibu-Systems: "Unsere langjährige Erfahrung, intensive Investitionen im Bereich industrieller Anwendungen bei unserer Smart-Card-basierten CmDongle-Hardware als USB-Stick oder µSD-, SD- oder CF-Karte sowie der softwarebasierten Lösung CmActLicense haben zu dieser Zusammenarbeit geführt." bw

Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Servoantrieb

Servo ohne Puffer

Die B&R-Kompaktservomotoren 8LV der Baugrößen 2 und 3 gibt es nun mit optionalem Multiturngeber ohne Batteriepufferung. Die Multiturnposition bleibt erhalten, auch wenn die Verbindung zwischen Antrieb und Motor getrennt wird.

mehr...

Additive Fertigung

Großes kommt aus dem Drucker

Die Fraunhofer-Einrichtung für Großstrukturen in der Produktionstechnik IGP hat mit der Mecklenburger Metallguss einen großvolumigen 3D-Drucker entwickelt, mit dem Positivformen für den Guss von Schiffspropellern generativ hergestellt werden können.

mehr...
Anzeige