Arburg holt den Red Dot Award

Schöner produzieren

Mit dem Freeformer erhielt erstmals ein Produkt des Maschinenbauers Arburg den Designpreis Red Dot Award. Damit reiht sich das System für die additive Fertigung neben Produkten von Top-Marken wie Apple, Audi und Adidas ein.

Arburg freut sich über den Red Dot Award für die Spritzmaschine Freeformer. (Foto: Arburg)

"Neben Qualität und Funktionalität wird das Design einer Maschine immer wichtiger für die Kaufentscheidung", ist Herbert Kraibühler überzeugt. Der ehemalige technische Geschäftsführer trieb in den vergangenen zehn Jahren die Entwicklung des Freeformers voran und ist seit April 2014 Berater für das Kunststoff-Freiformen bei Arburg. Mit dem Freeformer und dem Arburg Kunststoff-Freiformen (AKF), die auf der Weltleitmesse K 2013 Weltpremiere feierten, erschließt Arburg den Markt der industriellen additiven Fertigung.

Für das Design holte sich der Maschinenbauer das Büro Design Tech aus Ammerbuch mit Jürgen R. Schmid ins Boot. Der Experte für Industriedesign sollte besonderes Augenmerk auf Wiedererkennung, Zukunftsfähigkeit und die Einmaligkeit des Freeformers legen sowie Ästhetik und Funktionalität vereinen. Dabei herausgekommen ist z. B. der über eine schwenkbare Glasfront gut zugängliche Bauraum, einfache Möglichkeiten zur Bedienung und der seitlich angebrachte, ausklappbare PC mit Multi-Touchscreen. Der visuell hervorgehobene An- und Ausschalter fungiert gleichzeitig als Not-Aus-Schalter. Zudem wurde darauf geachtet, dass der Freeformer durch Raumtüren mit Standardbreite passt.

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Arburg ist ein weltweit führender Hersteller von modularen Allrounder-Spritzgießmaschinen, mit denen sich Kunststoffteile in großen Stückzahlen produzieren lassen. Um eine hohe Produktionseffizienz auch bei der Herstellung von Einzelteilen und Kleinserien zu erzielen, hat Arburg die additive Fertigung aus Sicht eines Maschinenbauers neu betrachtet und bei der Entwicklung des Freeformers und Arburg Kunststoff-Freiformens (AKF) sein Know-how in der Aufbereitung und Verarbeitung von Kunststoffen eingebracht. Alles, was der Freeformer braucht, sind eine Steckdose, 3D-CAD-Daten und Standardgranulat.

bw

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