Arburg erweitert Fabrikation

Öko-Bau für die Spritzgießer

Ende April 2014 nahm Arburg den ersten Spatenstich für eine neue Montagehalle in Loßburg vor, die den zentralen Fertigungsstandort um 13 Prozent auf knapp 165.000 Quadratmeter erweitern wird. Erste Aushubarbeiten begannen im März 2014, die Fertigstellung ist für den Herbst 2015 vorgesehen. Durch den neuen Gebäudeabschnitt wird Arburg der steigenden Nachfrage nach großen Spritzgießmaschinen und kompletten Fertigungszellen gerecht. Grund für die Erweiterung: Gerade für die Montage und Probeläufe großer Spritzgießmaschinen bis 5.000 Kilonewton Schließkraft und kompletter Turnkey-Anlagen benötigt das Unternehmen deutlich mehr Zeit und Platz.

Offizieller Spatenstich am 28. April 2014 anlässlich eines neuen Gebäudeabschnitts von Arburg in Loßburg. (Foto: Arburg)

Bei seinen Bauaktivitäten achtet Arburg auf Funktionalität und Ästhetik. Darüber hinaus sind der Umweltschutz und ein schonender Umgang mit Ressourcen und Energie ein fester Bestandteil der Unternehmenskultur. So wird zum Beispiel die entstehende Abwärme für die Hallenheizung genutzt. Aufgefangenes Regenwasser wird von den Gärtnern verwendet und deckt den kompletten Bedarf für die sanitären Anlagen ab. Hinzu kommt als Besonderheit die Nutzung als Pufferspeicher für die im Gebäude benötigte Industriekühlung. Nordlicht-Sheddächer reduzieren die thermische Belastung und minimieren den Bedarf an elektrischer Beleuchtung auf das Notwendigste. Die natürliche Kälte der Außenluft wird für die Gebäude-Klimatisierung eingesetzt - beispielsweise über ein Fassadenkonzept, das anstelle von Lüftungsanlagen die natürliche Lüftung nutzt. Zudem ist die Erweiterung der Photovoltaik-Anlagen mit weiteren 340 kWp (Kilowatt Peak) vorgesehen.

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Der neue zweistöckige Gebäudeabschnitt mit einer Nutzfläche von 18.600 Quadratmetern vergrößert die Gesamtnutzfläche in Loßburg um rund 13 Prozent auf knapp 165.000 Quadratmeter. bw

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