Modulares Kettentransfersystem

Montieren mit Übersicht

Modulares Kettentransfersystem.

Zunehmend kürzere Produktlebenszyklen erfordern einen modularen und flexiblen Aufbau von Montageanlagen, von denen der Anwender auch Wiederverwendbarkeit erwarten darf. Das Transfersystem Sigma erfülle diese Anforderungen: einfach im Aufbau, vielseitig einsetzbar, jederzeit erweiterbar.

Das Transfersystem des Herstellers Rodotec aus Stans mit nur einem Kettenprofil und zwei Seitenprofilen fällt durch den einfachen und übersichtlichen Systemaufbau auf. Wegen der leichten Kurvengängigkeit lässt sich die vorhandene Fläche im Produktionsbereich gut nutzen, betont der Anbieter. Je nach Systemgröße – es sind Werkstückträger mit den Maßen 80 mal 80 bis 450 mal 1.7000 Millimeter einsetzbar – lassen sich bis zu 130 Kilogramm auf den Werkstückträgern transportieren. Das System Sigma seit robust, sagt Rodotec, und eigne sich auch für den Einsatz in heiklem Produktionsumfeld: Es arbeitet bei Temperaturen von minus 20 bis plus 70 Grad Celsius und ist unempfindlich gegenüber Öl, Wasser und etlichen chemischen Emulsionen.

Die 27 Millimeter starke Kette wird innerhalb eins 90-Grad- oder 180-Grad-Umlenkmodus durch ein Kettenrad geführt, welches von einem Stirnradgetriebemotor angetrieben wird. Eine mechanische, einstellbare Rutschkupplung dient als Überlastschutz und wird für jedes Antriebssystem speziell eingestellt. Mit entsprechenden Getriebeübersetzungen ist die gewünschte Kettengeschwindigkeit regelbar. Mit einem Frequenzumrichter lässt sich die Geschwindigkeit in einem Bereich von plus/minus 20 Prozent einstellen. Der zentrische Kettenantrieb ermöglicht formschlüssige Richtungsänderungen und einfache Übergaben der Werkstückträger – die allesamt auf einer Ebene fahren – auf Querfahr- und Verzweigungsmodule.

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Die Kette dient als Transportmittel für die Werkstückträger, die entsprechend des Steuerungsablaufs die Arbeitsplätze und Stationen anfahren. Die Werkstückträger werden durch Reibung zwischen dem Gleitschuh und der Kette Transportiert. In den Handarbeitsplätzen oder vor den Automatikstationen kann der Werkstückträger durch ein Anhaltemodul gestoppt werden. Währenddessen transportiert die Kette die übrigen sich im Umlauf befindlichen Werkstückträger weiter. In den Stationen wird der Werkstückträger durch ein Zentriermodul von der Kette abgehoben und genau positioniert.

Die Anlage ist ESD-kompatibel. Auf Wunsch ist die Transportkette in rostfreiem Stahl oder Aluminium erhältlich. Alle Module seien für die Montage künftiger, neuer Produkte wiederverwendbar, betont Rodotec. pb

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