Stopfensetzanlage

Automatisch gestopft

In der automatischen Stopfensetzanlage von IBG werden gebündelte Kupferrohre (bis zu 400 Stück) mit einer Länge von fünf Metern automatisiert verstopft. Der bisherige Montageprozess bestand aus einer manuellen Tätigkeit außerhalb der Anlage und während Produktionspausen.

In der automatischen Stopfensetzanlage von IBG werden gebündelte Kupferrohre mit einer Länge von fünf Metern automatisiert verstopft. (Bild: IBG)

Nun werden die Rohrbündel über ein Transportband aus der Bestandsanlage in den Bearbeitungsbereich eingefördert und auf Vorrichtungen abgesetzt. Je Rohrseite steht für den Montageprozess eine eigenständige Roboterzelle mit zwei Kuka-Robotern zur Verfügung. Diese haben einen produktspezifischen Setzkopf, der sich an die jeweilige Rohrstopfenvariante anpassen lässt. Insgesamt werden fünf unterschiedliche Durchmesser automatisch bearbeitet. Die Robotersetzköpfe haben ein Stangenmagazin zur Bevorratung der Stopfen.

Die Lösung verknüpft die Robotersteuerung, die begleitende SPS und die Kamera. Die Position der Rohrenden wird je Roboter durch ein Kamerasystem ermittelt und automatisch in Bahnpunkte für diesen umgerechnet. Der Roboter fährt die ermittelten Positionen an und montiert die Stopfen mittels Setzkopf in die Rohrenden. Teilverstopfte Bündel können nachträglich auf die Vorrichtung gefördert und zu Ende gestopft werden. as

Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Cobots

Kollaboration mit sieben Achsen

Sieben-achsige Cobots. Mit dem Robotik-Ingenieur Kristian Kassow und seinen zwei Partnern steckt hinter dem 2014 in Kopenhagen gegründeten Start-Up Kassow Robots ein erfahrenes Gründerteam.

mehr...