Weiterentwicklungen von Rittal

Schienen und Kanäle automatisiert bearbeiten

Im Schaltanlagenbau ist immer noch viel Handarbeit üblich: etwa beim Zuschneiden und Bearbeiten von Strom- und Tragschienen sowie Kabelkanälen. Um auch diese Arbeiten automatisiert oder teilautomatisiert erledigen zu können, bietet Rittal weiterentwickelte Maschinen und Werkzeuge an.

Stanz- und Biegemaschine CW 120 (Copper Workstation): Stationäre Tischgeräte für das Schneiden, Biegen und Stanzen von Stromschienen mit externer Hydraulikversorgung. (Bild: Rittal)

Das Zuschneiden von Tragschienen und Kabelkanälen auf die richtige Länge ist eine Arbeit, die in vielen Werkstätten noch per Hand durchgeführt wird. Die notwendige Schienenlänge wird auf der Montageplatte gemessen, anschließend wird die Tragschiene auf die passende Länge geschnitten. Eine Beschriftung der Schiene, um sie zu einem Schaltschrank und einer Position im Schaltschrank zuordnen zu können, geschieht – wenn überhaupt – mit einem Filzstift. Mit dem Zuschnittcenter Secarex AC 15 von Rittal lassen sich laut Unternehmen diese Arbeiten einfacher, schneller und effizienter durchführen. Ein automatischer Längenanschlag sorgt für passgenaue Schienen.

Die Bedienung des Zuschnittcenters erfolgt über einen Industrie-PC mit Tastatur und Trackball. Effizient ist das Ablängen von Schienen, wenn die Maße direkt aus der Aufbauplanung, die sich zum Beispiel in Eplan Pro Panel durchführen lassen, übernommen werden. Das Zuschnittcenter berechnet, wenn mehrere Schienen benötigt werden, die optimale Stückelung, so dass der Verschnitt minimiert wird. Dabei beschriftet der integrierte Etikettendrucker zusätzlich die fertigen Schienen, so dass sie bei der anschließenden Montage einfach zugeordnet werden können. Mit dem Zuschnittcenter lassen sich DIN-Tragschienen, C-Schienen und Kabelkanäle in allen gängigen Größen ablängen.

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Kupferschienen schneiden, biegen und stanzen

Kupferschienen, die in Schaltanlagen zur Stromverteilung oder als Sammelschienen verwendet werden, müssen in der Elektrowerkstatt ebenfalls bearbeitet werden. Neben dem Ablängen sind dabei oft noch weitere Arbeitsschritte wie Biegen oder das Stanzen von Löchern notwendig. Diese Arbeiten lassen sich mit der Stanz- und Biegemaschine CW 120 (Copper Workstation) durchführen. Diese gibt es in zwei Versionen: Stationäre Tischgeräte für das Schneiden, Biegen und Stanzen von Stromschienen mit externer Hydraulikversorgung. Die Mobilversion, die mit Rollen für den flexiblen Einsatz in der Werkstatt gedacht ist, mit bereits integrierter Hydraulikpumpe. Zur Versorgung ist nur ein einfacher 230-Volt-Netzanschluss notwendig.

Stanz- und Biegemaschine CW 120 (Copper Workstation): Die Mobilversion, die mit Rollen für den flexiblen Einsatz in der Werkstatt gedacht ist, hat eine bereits integrierte Hydraulikpumpe. (Bild: Rittal)

Beide Versionen können Schienen mit einer Breite bis zu 120 Millimeter und einer Stärke bis zu zwölf Millimeter bearbeiten. Rundlöcher lassen sich in den Größen 6,6 bis 21,5 Millimeter stanzen. Bei Langlöchern sind maximale Breiten bis zu 21 Millimeter und Längen bis zu 18 Millimeter möglich. Stempel und Matrizen für Rund- und Langlöchern sind in verschiedenen Größen als Zubehör erhältlich.

Die Maschinen zum Bearbeiten von Tragschienen, Kabelkanälen und Stromschienen sieht Rittal als Ergänzung für die teilautomatisierte Fertigung im Schaltanlagenbau. Sie machen viele Arbeiten, die bisher manuell durchgeführt werden mussten, einfacher und steigern dadurch die Effizienz. In der Folge sinken die Kosten, und die Qualität wird verbessert. as

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