Rutschen-Zuführung

Mit Schwung in die Roboterhand

Rutschen-Zuführung. ASS Maschinenbau hat eine flexibel einsetzbare Zuführung für Kleinserien konstruiert. Sie eignet sich für zwölf Bauteile; Sensoren melden, wenn ein Nachladen notwendig ist und überwachen die Entnahmeposition der Bauteile.

Zuführung mittels Bauteilrutsche für die Automation von Hülsen in Kleinauflage. (Bild: ASS)

Für die teilautomatisierte Produktion von speziell verarbeiteten Metallhülsen in Kleinstauflagen verschiedener Ausführungen war eine kostengünstige Zuführung notwendig, die zugleich ein hohes Maß an Exaktheit erfordert. Diesen Anforderungen entsprechend konstruierte ASS Maschinenbau aus Overath eine flexible und prozessoptimierte Zuführungslösung. ASS ist Ansprechpartner für Greiferteile, Roboterhände und Automationsanlagen. Mehr 100 Mitarbeiter in Overath entwickeln seit über 30 Jahren intelligente Lösungen für unterschiedliche Aufgabenstellungen aus den Bereichen Automation und Robotik. Die besondere Herausforderung an die Zuführung ist der hohe Grad an Flexibilität. Die Zuführung muss Hülsen in Kleinauflagen für zwölf wechselnde Produktionen ermöglichen. Diesen Anforderungen entsprechend konstruierte ASS eine manuell bestückbare Rutschen-Zuführung, die die verschiedenen Bauteile positionsgenau der Roboterhand zuführt.

Bauteil in der Entnahmeposition für die weitere Bearbeitung.. (Bild: ASS)

Das Ergebnis ist für alle zwölf Bauteile geeignet und kann weitere, ähnliche Bauteile zuführen. Die Zuführung lässt Bauteile mit Abmessungen von 20 bis 75 Millimetern Länge und Durchmesser von fünf bis 15 Millimetern zu. Dabei können sowohl runde, als auch mehrkantige Hülsenkörper zugeführt werden. Die Rutsche ermöglicht je nach Baugröße und Zykluszeit der zu verarbeitenden Hülsen eine Produktionsdauer von bis zu einer Stunde. Das Beladen der Rutsche geschieht im laufenden Prozess von außen durch den Werker. Um ein schnelles, einfaches und korrektes Einlegen durch den Werker sicherzustellen, stellt eine produktindividuelle Vorrichtung am Einführstutzen sicher, dass die Werkstücke lagerichtig zugeführt werden. Eine Sensorik meldet dem Werker frühzeitig über ein Lichtsignal, das ein Nachladen notwendig ist. Dazu ist der Füllstand der Rutsche vollständig an mehreren Positionen überwacht. Ebenfalls mittels Sensoren überwacht wird die Entnahmeposition der Bauteile. Sobald nach einer Entnahme das nächste Bauteil in die passgenau definierte Endlage gebracht wurde, erhält die Roboterhand ein Freigabesignal, kann das Werkstück entnehmen und dem folgenden automatisierten Fertigungsprozess zuführen.

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Sensorik zur Überwachung der Füllhöhe. (Bild: ASS)

Für zukünftige Projekte hat der Kunde auch die Möglichkeit, neben Metallhülsen auch dimensionsähnliche Werkstücke aus anderen Materialien wie Kunststoff oder Holz zuzuführen. Zusätzlich ist der Zuführungsaufbau so konstruiert, dass er einfach umpositioniert und in andere Fertigungsstraßen für Kleinserien integriert werden kann. Neben dem Einsatz für diese spezielle Anwendung eignet sich eine solche Zuführung auch für den Prototypenbau von Automationsanlagen. Durch den Einsatz können Hardware und Software von Automationsanlagen kostengünstig auf ihre Serientauglichkeit und Funktionalität getestet werden. as

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