Zahnriemenausleger Omega

Ganz neue Ansätze

Auslegerachsen mit Zahnriemenantrieb

Der neue Omega-Zahnriemenausleger in kompletter und montagefertiger Ausrüstung.

Steif, dynamisch, vielseitig – die „Roten Module“ von Afag erhalten Zuwachs in Gestalt von Zahnriemen-Auslegerachsen in zwei Baugrößen.

Unter dem Namen Omega-Zahnriemenausleger OZ stellt der Handling- und Automatisierungs-Spezialist Afag aus dem schweizerischen Huttwil eine neue Baureihe Auslegerachsen mit Zahnriemenantrieb vor. Hiermit haben die Huttwiler ihren Baukasten mit den typischen „Roten Modulen“ konsequent fortentwickelt. Denn mit den Auslegerachsen ergeben sich für die Bewältigung von Handling- und Transferproblemen ganz neue Lösungsansätze.

Die Zahnriemen-Ausleger basieren auf hochstabilen und vergleichsweise leichten Aluminium-Strangpressprofilen, hochwertigen und doppelt ausgeführten Präzisions-Kugelumlaufführungen mit vier Führungswagen, breiten Zahnriemen und kraftvollen Motoren. Aktuell gibt es bezüglich der Profilbreite die Baugrößen 50 und 60.

Als Baukasten konzipiert, kann man aus einer geringen Zahl Getriebe- und Motorgrundeinheiten individuelle Auslegerachsen mit Hüben bis 600 beziehungsweise 1.000 Millimeter zusammenstellen. So ist es zum Beispiel möglich, Planeten- oder Winkelgetriebe anzubauen oder die Motoren links oder rechts anzuflanschen. Die stabile und steife Bauweise der Omega-Zahnriemenausleger ermöglicht den Anbau weiterer Afag-Handlingmodule; auch hier ist die Kompatibilität keine Frage.

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Ein Zahnriemenausleger ist zum Beispiel mit einem Spindelausleger SA kombinierbar. An ihn lassen sich Greifer oder andere Handhabungs-Komponenten anflanschen. Durch das Auslegerprinzip ist es möglich, mit dem jeweils installierten Zusatz- oder Greifermodul komplett in den Arbeitsraum einzufahren und diesen auch wieder gänzlich zu verlassen, wobei der Antrieb nicht mitbewegt wird. Die kraftvollen Motoren und die breiten Hochleistungs-Zahnriemen sorgen dafür, dass der Vorgang hochdynamisch und reproduzierbar exakt vonstatten geht.

Daraus wiederum resultieren kurze Eingriffs- und Zykluszeiten. Das bringt eine deutliche Reduzierung der unproduktiven Nebenzeiten mit sich – etwa in Kunststoff- Spritzgießmaschinen oder immer dann, wenn in Werkzeuge oder sonstige geschlossene Arbeitsräume eingegriffen werden muss. Die maximal zulässige Verfahrgeschwindigkeit beträgt fünf Meter pro Sekunde bei Beschleunigung bis maximal fünf g – je nach Nutzlast, Übersetzung und Motor. Die Wiederholgenauigkeit liegt zwischen 0,05 und 0,1 Millimeter – abhängig vom eingesetzten Getriebe. Die Nutzlast beträgt acht beziehungsweise zwölf Kilogramm im hochdynamischen Bereich. Unter Berücksichtigung der zulässigen Belastung sind bei entsprechend reduzierten Beschleunigungen auch höhere Nutzlasten zulässig. PR/pb

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