Technische Klebebänder

Klebebänder verbinden, dichten, schützen

Für das effiziente, anspruchsvolle und dabei flexible Verbinden von Materialien kommen neben Flüssigklebstoffen immer häufiger technische Klebebänder zum Einsatz, wie sie Brangs + Heinrich | Antalis in einem breiten Sortiment vorhält. Sie eignen sich daneben unter anderem auch für das Isolieren, Schützen oder Abdichten. Beispielsweise die Automobilbranche setzt zugeschnittene oder gestanzte, doppelseitige Klebebänder ein. Sie bestehen aus einem Trägermaterial zum Beispiel aus Polypropylen, Polyethylen, PVC, Schäumen, Metallen oder Textilien mit Klebstoffauftrag in Form unter anderem eines Kautschuk-, Acrylat- oder Silikonklebstoffes. Durch die Kombination dieser beiden Bestandteile lassen sich individuelle Eigenschaften wie Temperatur-, Alterungs- und UV-Beständigkeit, Klebkraft und Wasserfestigkeit einstellen. Die Verarbeitung von technischen Klebebändern ist einfach und zeitsparend. Sie eignen sich für das Verbinden mehrerer unterschiedlicher Werkstoffe wie Leichtmetalle und Kunststoffe und für das großflächige Verkleben dünner Fügeteile. Es erfolgt nur ein geringer Wärmeeintrag in die Fügeteile, und sie bleiben unbeschädigt. Spannungen gleicht das Klebeband durch eine elastische Verbindung aus. Es haftet sofort, ohne dass Zeit für Trocknung oder Aushärtung anfällt, was die Durchlaufzeiten verkürzt. Im Vergleich zu Schrauben oder Nieten spart das Klebeband zudem Gewicht ein. Bei der Auswahl des Klebebandes kommt es auf die Beratung an. Wird der falsche Klebstoff gewählt, kann es zur Beschädigung der Oberflächen oder zur Trennung der Fügeteile kommen. Besonders bei Kunststoffen ist Vorsicht geboten: Das Verkleben unter anderem von Polyethylen, Polyimid oder Polypropylen kann wegen unterschiedlich hoher Oberflächenspannungen schwierig sein, lässt sich durch Klebstoffmodifikationen jedoch erleichtern. rm

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