S-Ring-Montage

S-Ring-Montage verbessert

Sicherungsringe sind aus der Konstruktion nicht wegzudenken, und die Vielfalt der Anwendungsmöglichkeiten ist nahezu unerschöpflich. Viele Varianten von Sicherungsringen sind auf dem Markt – das macht flexibel bei der Konstruktion. Die Anforderungen an die Montierbarkeit der Sicherungsringe bleiben allerdings oft unberücksichtigt; so entstehen Einbausituationen, die für das Montagewerkzeug schwer zugänglich sind oder eine filigrane Werkzeuggeometrie erfordern. Bei der typischen Montage eines axial montierbaren, innen liegenden Sicherungsringes über eine Montagehülse und einen Eindrückstempel führt das zu einer kleinen Wandstärke der Montagehülse. Diese ist so zu gestalten, dass eine Überdehnung des Sicherungsringes vermieden und die Bohrungswand vor der Nut nicht beschädigt wird. Gerade daraus ergibt sich oft eine kritische Wandstärke der Hülse. Um den Verschleiß der Montagehülse zu reduzieren gibt es nur wenige Alternativen; Härten oder andere Gefüge umwandelnde Verfahren sind bei den geringen Materialdicken oft nicht praktikabel. Die Folgen sind eine kurze Standzeit des Werkzeuges und damit verbunden eine geringe Verfügbarkeit der Montagevorrichtung. Das Unternehmen Assembly & Test – Europe in Neuwied hat eine Sicherungsring-Montagevorrichtung entwickelt mit hoher Standzeit bei geringster Wandstärke der Montagehülse. Basis für diese Eigenschaft ist ein neues Montagehülsenkonzept, das auftretende Montagekräfte auf die Hülse deutlich reduziert. Zudem ist das Werkzeug hochelastisch und ermöglicht eine größere Positionstoleranz zwischen Werkzeug und Produkt. Das macht den Aufbau einfacher und hilft Kosten zu senken. Das Konzept ist bereits seit zwei Jahren erfolgreich in der Produktion von hydraulischen Steuereinheiten im Einsatz. pb

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