Montage

An Nietverbindungen

werden heute hohe Anforderungen gestellt – nicht nur in der Automobilindustrie. Doch gerade hier, aber auch in anderen Bereichen wurden Verfahren wie Pressen oder Taumeln längst von der Radialpunkttechnik abgelöst, die dieser Remshaldener Hersteller bereits vor 40 Jahren entwickelt hat. Aus den frühen Standardmaschinen entwickelten sich CNC-Nietmaschinen, die es erlauben, durch Proportionalregeltechnik und mit gesteuerten Messachsen hochpräzise Nietverbindungen herzustellen und gleich­zeitig die Qualitätssicherung zu übernehmen. So lässt sich über die integrierte Weg-Zeitüberwachung die Qualität der genieteten Teile überwachen, wobei zeitgleich die Werkstoffeigenschaften der einzelnen Materialchargen geprüft werden.

Diese Überprüfung erfolgt über die so genannten „harten“ reproduzierbaren Parameter wie Weg und Zeit, die sich sehr genau messen und dokumentieren lassen. Dabei wird der Weg der Nietspindel über Messwertgeber im Hundertstel-Bereich genau gemessen und aufgezeichnet; die Zeitschiene wird in Abständen von Millisekunden gegliedert. Das Ergebnis ist eine exakte Aussage über die Qualität der Nietverbindung.

Die Nietmaschinen gibt es in verschiedenen Ausführungen: mit Längenmessung, mit Überstandsmessung sowie mit Überstands- und Längenmessung. Es können sowohl das Roh- und Fertigmaß der Nietlänge als auch der Nietüberstand und die Nietkopfhöhe gemessen werden. Betätigt werden die Maschinen über ein Bedienfeld mit acht Tasten. Für Steuerung und Datentransfer stehen eine SPS- und eine QS-Schnittstelle zur Verfügung. Weitere Einzelheiten erfahren Sie über die Kennziffer. rd

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