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Montagetechnik

Klein, stark, grün

Pressen im Kompaktformat
Dem verstärkenden Bedarf an kompakten und leistungsfähigen Präzisionspressen und den daraus gewachsenen Forderungen der Märkte, kommt ein Weingartener Unternehmen mit einem erweiterten Lieferspektrum entgegen. Es deckt den Bereich der Kleinpressen und Pressmodule ab.

Tox Pressotechnik, Weingarten, setzt unter anderem Hochleistungs-Linearführungen für ihre Pressen ein. Der Clou und somit das „Herzstück“ der Präzisionspressen ist die Stößeleinheit. Sie besteht aus einer Kugelumlaufeinheit als Führungsblock und der Führungsschiene als Arbeitsstößel. Solche Präzisionsführungen finden vor allem beim Bau von Werkzeugmaschinen oder Messvorrichtungen Verwendung und haben eine hohe Leistungsfähigkeit sowie Langzeitgenauigkeit. Die Präzisionsführungen weisen fühlbar exaktere und wiederholbarere Stößelbewegungen auf. Durch die Vorspannung der Führungen erübrigt sich die Justage und das Nachstellen. In Verbindung mit hochwertigen Maschinen­elementen und dem massiven, präzise bearbeiteten Stahlguss-Pressenkörper sind gute Voraussetzungen für die Verwendung in verschiedensten Prozessen gegeben, bei denen Kraft exakt und wiederholgenau auf den Punkt gebracht werden muss. Das Präzisionspressen-Programm umfasst den Leistungs-/Presskraftbereich von zwei bis 57 Kilonewton. Damit haben die Weingartener für die Produktions- und Montageprozesse mit ausbaufähigen Präzisionspressen gute Automatisierungs-Bausteine im Programm.

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Unterschiedliche Baureihen

Die neue Serie gibt es in diversen Ausführungen. Zum einen die Kniehebel-Pressen, die sich in die Ausführungen Standard, mit größerer Arbeitshöhe oder mit größerer Ausladung unterteilen. Der Antrieb erfolgt manuell über einen leichtgängigen Kniehebel-Mechanismus, so dass der Werker mit geringem Kraftaufwand eine Press-/Arbeitskraft im Bereich von zwei bis 56 Kilonewton erreicht. Zahnstangen-Pressen sind eine weitere Baureihe. Hier erfolgt der Antrieb manuell über Zahnrad und Zahnstange, wodurch über den gesamten Hub eine konstante Druck-/Presskraft entsteht. Der Arbeiter erreicht Presskräfte von zwei bis maximal vier Kilonewton.

Bei den Pneumatik-Pressen hat der Zylinder eine serienmäßige Hubeinstellung und eine Endlagendämpfung am OT. Am UT befindet sich ein – mit der Hubeinstellung gekoppelter – Sensor, weshalb das Nachjustieren entfällt. Bei sechs Bar erreichen die Pneumatik-Varianten Kräfte von zwei bis 57 Kilonewton. Optionale Sensoren zur Abfrage der Position beziehungsweise Wegmessung runden diese Baureihe ab. Zum Schluss seien noch die klassischen Handhebel-Pressen mit pneumatischer Unterstützung erwähnt. Hier fährt ein Hebel über ein Kniegelenk den Arbeitsstößel aus. In der Endstellung wird ein Schalter betätigt, der nach zusätzlichem Auslösen eines Starterschalters den pneumatischen Krafthub (einstellbar bis maximal sechs Millimeter) einleitet. Das manuelle Rückstellen des Handhebels aktiviert automatisch die Rückstellung des Krafthubs. Der modulare Aufbau erlaubt es dem Konstrukteur bei allen Baureihen mit Hilfe weniger, standardisierter Komponenten die richtige Presse auszulegen. Sei es bei Stand-aloneLösungen oder in Produktions- und Montagelinien mit integrierten Pressen-Stationen.

Kraftvoll drücken

Zur Grundausstattung bei allen Pressen gehört ein Werkzeug-Aufnahmesystem, das auf einer Ringspanneinheit beruht. Damit ist es möglich, Werkzeuge schnell und sicher zu spannen beziehungsweise auszutauschen – und zwar ohne, dass ein zu fest angezogener Gewindestift oder eine nicht ordnungsgemäß positionierte Aufnahme zur Beschädigung des Arbeitsstößels führen. Die Höhenverstellung des Führungsteils ist ein weiteres Merkmal. Sie erfolgt bei allen Pressen über eine Feingewindespindel mittels integrierter Handkurbel. Sie und die dafür notwendigen Innensechskant-Schlüssel befinden sich praktischerweise unter dem abnehmbaren Gehäusedeckel.

Ein reichhaltiges Zubehör- und Geräteprogramm für die Überwachung von Füge- und Montageprozessen ist ein weiteres Merkmal der Pressenserie. Erwähnenswert sei noch, dass der Zubehör-Anbau auch nachträglich und sukzessive nach Bedarf möglich ist. Deshalb kann der Einkauf zunächst nur ein Grundgerät bestellen, das die Produktion oder Herstellung dann jederzeit den sich ändernden Bedürfnissen um- oder nachrüsten kann. Durch die Produkterweiterung der Weingartener im Kompaktsegment kann man also auch morgen noch kraftvoll zupressen. (ma)

Bildunterschriften

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