Nutzentrenner

Wunsch erfüllt

Der Trend zunehmender Produktvielfalt bei den Leiterplattentypen hat IPTE Factory Automation dazu bewogen, den Nutzentrenner Flexrouter I, der für diese Anwendung entwickelt wurde, komplett zu überarbeiten. Der Flexrouter II, soll neue Maßstäbe im Depaneling seiner Klasse für den mittleren bis hohen Produktionsdurchsatz bei hoher Produkttypenvielfalt setzen. Ein oft genannter Kundenwunsch – die Reduzierung des Platzbedarfs und die damit verbundene Kosteneinsparung – wurde durch die Reduzierung der Zellenbreite von 1,6 auf nur 1,0 Meter umgesetzt. Dadurch steht nun ohne jegliche funktionelle Einschränkungen eine der schmalsten Zellen dieser Klasse zur Verfügung. Obwohl die Zellenbreite reduziert wurde, konnte die maximale Boardgröße auf 450 mal 500 Millimeter (Länge mal Breite) erweitert werden. Die Leistungsfähigkeit des Flexrouters wurde verbessert: So sind vier der sieben Achsen als Linearantriebe ausgelegt. Beim Flexrouter II wird das Leiterplattenboard sonst über einen spurbreitenverstellbaren Bandtransport eingefördert (andere Zuführvarianten sind auch vorgesehen), geklemmt und positionsvermessen. Durch die Verwendung eines frei programmierbaren Servogreifers, der die Leiterplatte während des Trennvorgangs hält, entfallen Toolingkosten für leiterplattenspezifische Greifer. Nachdem die Leiterplatte mit der unter dem Board befindlichen Frässpindel getrennt wurde, wird diese mit dem Greifer abgelegt. bw

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