Montagezelle

Sparen mit Flexibilität

Umrüstflexibilität, hohe Montagequalität und Anlagenverfügbarkeit waren wesentliche Vorgaben für eine Anlage zur Montage von Steckergehäusen für Servomotoren. Das Pflichtenheft definierte als Leistungsumfang die Montage von 16 Steckerausführungen mit maximal fünf Einbauteilen bei Losgrößen bis 6.000 Stück pro Woche. Schon dieses Anforderungsprofil – insgesamt vier verschiedene Gehäuse aus Metall und mit Kunststoffmantel mit jeweils typenbezogenen Überwurfmuttern, Sicherungsringen, Rast- und Erdungsfedern sowie O-Ringen sind zu montieren – unterstreicht den Stellenwert der Umrüstflexibilität und Verfügbarkeit. Eine anforderungsgerechte Realisierung der Kundenwünsche auch hinsichtlich Gesamtkosten, Lieferzeit und Service versprachen die Vorschläge der Firma JP Industrieanlagen aus Straubing. Der Spezialist für Sondermaschinen konzipierte eine teilautomatisierte Montagezelle, deren kompakte Bauweise nur eine Aufstellfläche von 2.100 mal 1.860 Millimeter bei 1.500 Millimeter Höhe benötigt. In der von allen Seiten gut zugänglichen Zelle sind neben den verschiedenen Montagestationen, Linear- und Drehachsen auch die mechanische und sensorische Prüftechnik für die Hundert-Prozent-Prüfung einschließlich Materialbereitstellung und -abfuhr integriert. Lasersensoren prüfen mittels der Teilenummer die Identität und Anwesenheit der Montageteile; das Prüfergebnis wird über eine Leuchte signalisiert. Die zum Verbinden von Steckergehäuse und Überwurfmutter benötigten pneumatischen Kräfte orientieren sich an den zu montierenden Typen und Varianten. Ihre Ist- und Sollwerte werden am Display angezeigt und sind eine wichtige Grundlage für die Hundert-Prozent-Prüfung. Seit fast einem Jahr arbeitet die Montageanlage störungsfrei im Zwei- und teilweise Drei-Schicht-Betrieb. Bemerkenswert nennt der Anwender die hohe Prozesssicherheit und die technische Verfügbarkeit mit mehr als 98 Prozent. pb

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