Montageanlage für Kopfstützen

Montagesystem für Kopfstützen

Kopfstützen am Autositz gehören zum passiven Sicherheitssystem eines jedes Fahrzeugs. Inzwischen gibt es neben den Standard-Kopfstützen auch „aktive“ Modelle, die sich beim Unfall dem Kopf schützend „entgegenstrecken“. Solche crash-aktive Kopfstützen gehören zum Portfolio von Grammer in Amberg. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Entwicklung und Herstellung von Komponenten und Systemen für die Pkw-Innenausstattung sowie von Fahrer- und Passagiersitzen für Offroadfahrzeuge, Lkw, Busse und Bahnen. Bei der Herstellung der Kopfstützen versteht sich höchste Präzision von selbst – Prozesssicherheit ist oberstes Gebot. Alle Montageschritte werden elektronisch überwacht und dokumentiert. Grammer hat den Automations-Spezialisten Deprag Schulz mit der Entwicklung neuer Montageanlagen für innovative crash- aktive Kopfstützen an Vordersitzen beauftragt, die in Polen und Mexiko zum Einsatz kommen. In 14 Arbeitsstationen wird das technische Innenleben der crash- aktiven Kopfstützen zusammengebaut: Es besteht aus drei Teilen, die als ZB- Auslöseeinheit, Träger- CAK und Schlitten bezeichnet werden. Ausgangspunkt der Montagestrecke sind zwei Handarbeitsplätze für die Werker, die den Werkstückträger mit diesen drei Teilen sowie zwei Führungsfedern bestücken. Die Kopfstützenbauteile werden nun auf der Montagebahn Stück für Stück zusammengefügt. Die Anlage ist ohne Zuführeinrichtungen 8,34 Meter lang, 2,55 Meter breit und 2,40 Meter hoch. Die komplette Maschine wiegt 9.500 Kilogramm. Die Taktzeit beträgt weniger als zehn Sekunden – es lassen sich mehr als 360 Kopfstützen in der Stunde fertigen. pb

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