Montage-Zuführtechnik

Nachschub für die Zukunft

Handhabungs- und Zuführtechnik mit Schwingkräftekompensation
Innovative Zuführtechnik für das Teilehandling der Zukunft: Eine Dreifach-Station mit Polyamidfördertöpfen aus Huttwill. (Foto: Afag)
Von winzig klein bis faustgroß – die Zuführung der gesamten Bandbreite von Montageteilen lässt sich mit moderner Handhabungstechnik problemlos bewerkstelligen.



Beschaffenheit und Material der Einzelteile spielen dabei keine Rolle – ob Kunststoff, Metall oder komplexe Teilekomponenten. Zuverlässiges Handling in der Produktion gelingt mit Spitzenprodukten von Afag. Der Hersteller von Handhabungs- und Zuführtechnik definiert einen neuen Standard.

Keine Störschwingungen

Die innovative Zuführtechnologie aus der Schweiz basiert auf zwei Säulen: Die eine ist die 3D-CAD-gestützte Konstruktion und das Fräsen von Polyamid-, Aluminium- und Edelstahltöpfen. Die zweite Säule ist das System des Schwingkräfteausgleichs von Vibrationsförderern; die Vibration wird durch eine Gegenschwingmasse ausgeglichen. Störungsschwingungen werden auf ein Minimum reduziert – nichts wackelt in der Anlage, und der Zuführprozess verläuft ruhig und reibungslos. Dieses weltweit patentierte und einzigartige Prinzip gibt es nur in Huttwil. Derlei Schwingfördersysteme eignen sich für das Handling kleiner und mittelgroßer Teile, verbrauchen wenig Energie und gehen mit den Montageteilen schonend um. Auch bei der konventionellen Zuführtechnik, die sich eher für mittlere bis große Teile eignet, verspricht der Hersteller ein zuverlässiges Fördern, Orientieren, Vereinzeln und Entwirren aller Schüttgutteile. Die Anlagen sind präzise und hochwertig gefertigt, arbeiten zuverlässig und haben eine lange Lebensdauer. Im Zuge der wachsenden Nachfrage medizintechnischer Produkte, aber auch für den Einsatz in der Lebensmittelproduktion, Kosmetik- und Pharmaherstellung, hat Afag die Reinraum-Zuführtechnik längst etabliert und verarbeitet auch keimfreies Schüttgut. Die Reinraumtauglichkeit entspricht normierten Standards – die Fördertöpfe sind aus korrosionsbeständigem Edelstahl gefertigt und leicht zu reinigen.

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Alles modular

Afag beliefert vor allem Hersteller von Produktions- und Montagemaschinen, Unternehmen des Vorrichtungs- und Sondermaschinenbaus, entsprechende Betriebsmittel- und Vorrichtungsbau-Abteilungen in großen Produktionsfirmen sowie Systemintegratoren in allen Bereichen der Produktions- und Montage-Automatisierung. Das Unternehmen ist mit eigenen Produktions- und Vertriebsfirmen in Huttwil, Amberg, Leonberg, Canonsburg und Bondoufle vertreten und arbeitet weltweit in 24 Ländern mit autorisierten Vertriebspartnern. Im Systemaufbau des Handlingmodule-Baukastens von Afag finden sich stets wiederkehrende Elemente und Abmessungen, zum Beispiel hochgenaue Zentrier- und Verbindungshülsen zur exakten Lage-Fixierung von zwei miteinander zu verbindenden Modulen, oder auch das Lochrasterbild für die Befestigung eines Moduls auf einem anderen. Die Vorteile für den Maschinenbauer und den Anwender, der im Reparaturfall aus Zeitgründen selbst eingreifen will, liegen auf der Hand: Schneller und sicherer Zusammenbau ohne aufwändige Justage, schneller und einfacher Austausch ohne erneute Feinjustierung, individueller Aufbau von Handlinggeräten auf Basis von wenigen standardisierten Modulen, Beschaffungs-, Zeit- und Kostenvorteile durch Standardisierung und Serienfertigung sowie die Sicherheit, jederzeit reproduzierbar genaue Module erhalten zu können. PR/pb

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