Linear-Transfersystem LS280

Von beidem das Beste

Optimiertes Linear-Transfersystem durch Kombination unterschiedlicher Antriebsprinzipien
Kommt einer Neuerfindung des Linear-Transfersystems gleich: die LS280. (Foto: Weiss)
Mit mehr als 160 verkauften Anlagen in den vergangenen vier Jahren ist es der LS280 gelungen, eine stetig wachsende Anzahl von Kunden über alle Branchen hinweg zu begeistern.

Die LS280 – so nennt die Firma Weiss aus Buchen ihr Transfersystem. Mit dem seit Jahrzenten im Markt bekannten Linear-Transfersystemen teilt sich die LS280 allerdings nur noch den Namen. Ihre Vorteile und ihre enorm hohe Produktivität resultieren aus einem völlig neuen, eleganten Antriebsprinzip. Das System vereint das Antriebsprinzip eines Rundschalttisches mit dem eines Transfersystems – also Kurvenschnecke und Bandsystem. Vom Rundschalttisch stammt Geschwindigkeit, Präzision und Zuverlässigkeit, vom Transfersystem die Flexibilität – mit dem Ergebnis einer radikalen Verkürzung der Transportzeiten. Die LS280 erreicht eine Taktzahl, von der andere noch weit entfernt sind. Denn der klassische Werkstückträgerwechsel marktüblicher Transfersysteme – transportieren, stoppen, anheben und positionieren – wird ersetzt durch einen einzigen, weichen und schnellen Bewegungsvorgang zwischen Band und Kurveneinzug – absolut ruck- und stoßfrei bis zu 60 Takte pro Minute.

Durch den frequenzgeregelten Bandantrieb wird die Transportenergie des Werkstückträgers beim Anfahren an den Kurveneinzug im Vergleich zum normalen Transport um den Faktor 100 reduziert. Erschütterungen am Kundenprodukt entfallen.

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Die LS280 basiert auf einer klaren, modularen Zellenbauweise. Ihr durchdachter Aufbau mit einer geringen Anzahl von Komponenten bietet Lösungen von hoher Einfachheit und Eleganz – maßgeschneidert auf individuelle Anforderungen des Kunden. Zusätzliche Module zum Stoppen und Indexieren der Werkstückträger werden nicht benötigt. Die klar definierten Zellenmodule halten den Aufwand für Aufbau und Inbetriebnahme der Anlage niedrig. Stabilität und Zuverlässigkeit ermöglichen einen Dreischichtbetrieb mit einem Minimum an Servicepersonal.

Die LS280 hat die Einschränkung des Rundtisches überwunden: Der Takt der Anlage wird nicht mehr durch die längste Prozesszeit bestimmt. Stattdessen gestattet es die LS280, unterschiedliche Takthübe innerhalb einer Anlage zu kombinieren. Durch das zeitgleiche Einziehen von mehreren Werkstücken werden längere Prozesse parallel in Linie ausgeführt.
In kürzester Zeit entstehen aus wenigen Standardkomponenten komplette Grundmaschinen. Jede Anlage durchläuft vor der Auslieferung eine komplette Funktions- und Qualitätsprüfung. Alle Zellensteuerungen sind bereits individuell parametriert. Mechanische Schnittstellen – Aufbauplatten, Werkstückträgerplatten und dergleichen – werden nach Kundenzeichnung gefertigt. Die autark arbeitenden Zellen lassen sogar die Aufteilung der Arbeitsinhalte auf mehrere Zulieferer zu. Aus all diesem resultiert für den Kunden ein Zeitvorteil von mehreren Wochen.

Der Hersteller hat die LS280 mit einem 70-Millimeter-Kurztakthub präsentiert. Der Hauptvorteil dieser Neuerung: die höhere Packungsdichte für Prozesse bei kleinen Produkten sowie die höhere Gesamttaktzahl der Anlage, die durch eine Werkstück-Wechselzeit von 0,4 Sekunden und eine Taktleistung bis maximal 60 Takten pro Minute ermöglicht wird. Mit dem Kurztakthub entspricht die LS280 insbesondere den Anforderungen spezieller Branchen, etwa Automotive, Elektronik, Konsumgüter oder Medizintechnik. PR/pb

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