Montagetechnik

Zu viel Freiheit

Wenn die einem auch lieb und teuer ist, so sind doch zu viele Freiheitsgrade beim Zusammenbau von Getriebe und Motor eher hinderlich. Nur mit einer möglichst exakten Verbindung von Motor beziehungsweise Mitnehmerscheibe und Getriebeeingangswelle lassen sich Reklamationen vermeiden. Die manuelle Handhabung der beiden Komponenten kann zu Ungenauigkeiten während des Montagevorganges führen. Gemeinsam mit BMW entwickelte die Firma IBG Automation eine Anlage zum automatischen Montieren der beiden Komponenten. Die Maschine kann alle gängigen Getriebetypen fügen und das bei minimalen Fertigungstoleranzen. Im Zentrum des automatischen Verschraubens steht die Bildverarbeitung. Hier sorgen sechs Kameras (davon drei am Roboterarm) dafür das die Stellung von Mitnehmerscheibe und Getriebewelle erfassen wird, um dann das Getriebe den sechs zwei- und dreidimensionalen Messwerten entsprechend anzusetzen. Anschließend fügt man die Schaltbox mit kleiner Winkeltoleranz an den Motor an und verbindet sie drehmomentgerecht. Durch die Kontrolle von Drehmoment und Schraubwinkel wird der gesamte Prozess stabil und sicher. Der Einsatz der Visionstechnik ermöglicht die notwendige Flexibilität für zukünftige Motor-Getriebe-Kombinationen. ma

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