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Tragarmsystem für PanelsHMI auf der Höhe

Rose_Maschinenbedienung_GTV-light

Rose setzt in Hannover mit einem Tragarmsystem den Fokus auf ergonomische HMI-Lösungen. Außerdem präsentiert der Gehäusespezialist eine Serie von Aluminiumgehäusen.

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Ergonomische ArbeitsplätzeDer Mensch im Mittelpunkt

Ergonomie in der Produktion nach Checkliste
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Ergonomische Arbeitsplätze: Der Mensch im Mittelpunkt
Das größte Gut eines Unternehmens sind motivierte und leistungsstarke Mitarbeiter. Deshalb brauchen moderne Produktionssysteme ergonomisch gestaltete Montagearbeitsplätze, Transfer- und Logistiksysteme. Durchgängige Montagesysteme mit weltweit verfügbaren Standards unterstützen bei der ergonomisch-methodischen Gestaltung die Grundsätze Flexibilität, Pull-Prinzip, Prozessorientierung und Mitarbeiterorientierung.

Zugegeben: Ein bisschen abgedroschen ist der Begriff Ergonomie schon. Aber seine Bedeutung rückt wieder zunehmend in den Vordergrund. Denn die ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes ist Voraussetzung für Wirtschaftlichkeit und Erfolg eines Unternehmens. Qualifizierte und motivierte Mitarbeiter sind unverzichtbar – nicht minder deren Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Das zeigt auch der Bundesverband der Betriebskrankenkassen. Demnach waren allein in 2006 mehr als ein Viertel der in Deutschland registrierten Arbeitsunfähigkeitstage durch Muskel- und Skeletterkrankungen verursacht worden. Die direkten und indirekten Kosten für die häufigsten Krankmeldungen beziffert der Bundesverband gar auf zweistellige Milliardenbeträge.

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Eine moderne „schlanke“ Montage setzt den ungehinderten Fluss von Mensch, Material und Information voraus. Das bedeutet eine Trennung von Material- und Mitarbeiterfluss. Nicht wertschöpfende Tätigkeiten sollten im Vergleich zu wertschöpfenden Tätigkeiten eliminiert, Verschwendung minimiert und die Prozesse an den Erfordernissen des Kunden ausgerichtet werden. Die Kunden verlangen zunehmend mehr Flexibilität hinsichtlich Stückzahl- und Lieferterminänderungen. Nullfehlerproduktion ist das Ziel. Manuelle Produktionssysteme sind flexibel, wenn die manuellen Arbeitsinhalte gegenüber den Automatik-Prozesszeiten taktbestimmend sind. Die entsprechende Leistungsfähigkeit an Handarbeitsplätzen kann jedoch nur dann pro Schicht erreicht werden, wenn die ergonomische Gestaltung stimmt. Dabei sind die gesicherten arbeitswissenschaftlichen Erkenntnisse zu beachten. Sieben Grundregeln sind zu beherzigen: Körpergröße berücksichtigen, Größe des Greifraumes prüfen, Anordnungen der Teilebehälter und den Materialfluss optimieren, Arbeitsstellen über Herzhöhe vermeiden, Blickbereiche beachten, Lichtstärke der Aufgabe anpassen sowie Arbeitsmittel richtig einstellen.

Neuerdings werden „schlanke Linien“ mit Steh-Geh-Plätzen ausgeführt statt mit Sitz-Steh-Arbeitsplätzen. Eine frühe konzeptionelle und durchgängige Methodenplanung ist hier wichtig. Mögliche zusätzliche Belastungen müssen schon im Vorfeld der Planungen vermieden werden. Leistungsgewandelte Mitarbeiter sind zu berücksichtigen, ebenso die altersgerechte Produktionsgestaltung und die Integration automatischer Prozesse, also die so genannte „hybride Montage“. Die Einbeziehung aller Betroffenen ist Voraussetzung für den Erfolg und die Akzeptanz einer Neuplanung. Wertvolle Unterstützung bietet eine auf ergonomische Belange ausgelegte Planungssoftware mit guter Visualisierung und schneller CAD-Schnittstelle. Durch die genaue Darstellung des menschlichen Körpers können Arbeitsplätze den Körpergrößen gerecht geplant oder Varianten geprüft, bewertet und optimiert werden.

Bei der Planung des Arbeitsplatzes sind Kriterien zu beachten, die sich aus den Anforderungen der Montage ergeben: Änderungen der Produktpalette, variierende Losgrößen, Typenvielfalt und besondere Teileigenschaften. All dies erfordert Arbeitsplätze, die sich schnell einrichten, umrüsten und erweitern lassen. Standardisierte Werklösungen konkurrieren mit flexiblen bestell- und anpassbaren Lösungen aus Profilbaukästen. Rexroth erweitert seinen Profilbaukasten schon seit fast 30 Jahren durch werksinterne und kundenseitige Erfahrungen. Nach dem Erstellen des optimalen Montagelayouts für die jeweilige Anwendung unterstützt das Programm MPScalc den Kunden bei der exakten Zusammenstellung der gewünschten Ausrüstung. Mit dem Programm können Arbeitsplätze und Materialbereitstellung wie Regale, Förderbahnen und Materialwagen individuell nach Kundenwunsch über eine geführte Parameterauswahl bestimmt und bestellt werden. Sowohl die Preisberechnung als auch CAD-Daten und eine Plausibilitätsprüfung sind minutenschnell per Mausklick erhältlich. Die Bestellung für fertig montierte Baugruppen oder Bausätze kann dann direkt per Fax erfolgen. Gesicherte arbeitswissenschaftliche Daten zur richtigen Auslegung manueller Arbeitsplätze hat Rexroth in Kurzform in der Broschüre „Ergonomie-Checkliste für Manuelle Arbeitsplätze“ zusammengefasst. Die Informationen sind im Internet unter http://www.boschrexroth.com > Produkte und Leistungen > Manuelle Produktionssysteme abrufbar. pb

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