3D-Trackingsystem assyControl

Montage kontrollieren

Unterstützung kontinuierlicher Verbesserungsprozesse
Schnell, fehlerfrei, flexibel: assyControl beflügelt die Effizienz des universellen Arbeitsplatzsystems und lässt sich auch nachträglich an vorhandenen Montageplätzen einrichten. (Foto: Otto Kind)
Otto Kind präsentiert das weltweit patentierte 3D- Trackingsystem assyControl für Qualitätssicherung, Ablaufoptimierung und Mitarbeitertraining an manuellen und halbautomatischen Montageprozessen.

Mit dem System wird erstmals ein Ultraschall basiertes 3D-Tracking-System gezeigt. Bei überschaubaren Investkosten spart es Kosten durch integrierte Prüfprozesse, kürzere Fertigungszeiten und Verbesserung der Ergonomie in den Abläufen. Die Installation ist problemlos und mit geringem Aufwand auch an bereits vorhandenen Montageplätzen möglich.

assyControl unterstützt kontinuierliche Verbesserungsprozesse nach Kaizen. Entwickelt nach dem Prinzip des Poka Yoke dient es zur Reduzierung vermeidbarer, unbeabsichtigter Fehler. Das System arbeitet mit physiologisch unbedenklichem Ultraschall im Frequenzbereich von 40 Kilohertz. Es besteht aus Marker, Basic Unit, Industrie-PC und Touchscreen, die zusammen mit Zubehör und Manual in einem praktischen Kunststoffkoffer geliefert werden. Die Installation der Komponenten gelingt einfach wie schnell.

Zur Funktionsweise: Die Basic Unit ist ein Mikrofon, das Ultraschallsignale der so genannten Marker (Lautsprecher) empfängt. Der Empfangsraum ist darstellbar als Rotationsparaboloid mit einem Radius von etwa 1,40 Metern. Die Marker werden über einen Adapter am Handrücken oder an Vorrichtungen und Werkzeugen platziert. Die Bewegungen dieser Marker im definierten Raum werden von der Basic Unit erfasst, an das Arbeitsprogramm weitergegeben und in Echtzeit mit der vorher definierten Abfolge der Montageschritte verglichen. Korrekte Montageschritte können wahlweise akustisch oder optisch signalisiert werden. Nicht vorgesehene Handgriffe werden als Fehler angezeigt. Das 3D-System erfasst Positionen mit einer Genauigkeit bis 0,1 Millimeter.

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Die Konfiguration des Systems erfordert lediglich zwei Schritte: Im Workspace wird die Arbeitsumgebung festgelegt. Sie umfasst den Arbeitsplatz mit den dort zu kontrollierenden Bereichen; es können Montagepositionen im Arbeitsbereich oder Entnahmepositionen von Materialbehältern, Ablageboxen sowie Werkzeugpositionen sein. Das „recipe“ enthält die Montageabfolge. Es beschreibt die Summe der Einzelschritte in ihrer Abfolge mit den festgelegten Greifpositionen sowie gegebenenfalls die Positionen der jeweiligen Werkzeuge. Die assyControl-Software ist schlank programmiert und weitgehend selbsterklärend. Die Konfiguration des Systems und die Dateneingabe gliedert sich in vier übersichtlich strukturierte und benutzerfreundliche Eingabefenster. Einmal erstellte Programme lassen sich jederzeit modifizieren oder auch an Montageplätze mit gleicher Konfiguration übertragen. Der Zugang zu diesen Einstellungen und Funktionen ist passwortgeschützt. Das Personal selbst muss für den Betrieb lediglich den oder die Marker am Handrücken anlegen und den Startbutton am Touchscreen betätigen. Auf der Motek ist das System zu sehen in Halle 3 am Stand 3345-1. pb

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