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Montagemodule - Einmal umbauen, bitte

MontagemoduleEinmal umbauen, bitte

Montagemodule. Produktvarianz und schnelle Prozesse fordern die Montagetechnik. Sie muss bedarfsorientiert, flexibel und einfach zu konfigurieren sein. Stein bietet standardisierte Module im Baukastensystem, mit dem Anwender schnell auf wechselnde Produktionsbedingungen reagieren können. 

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Werkstückträger-Transportsystem

„Durch eine steigende Variantenvielfalt mit kürzer werdenden Produktlebenszyklen müssen Produktions- und Montagesysteme schnell und wirtschaftlich umkonfiguriert werden. Dies ist nur mit einer kosteneffizienten Konstruktion aus standardisierten Baugruppen und Ringleitungen möglich“, erläutert Stein-Geschäftsführer Jürgen Noailles. Eine wichtige Rolle übernehme die Anlagensteuerung. Die Lösung Stein Control sei einfach zu bedienen. Das Unternehmen parametriere lediglich die individuellen Maße der Anlage nach der CAD-Planung. Dem Anwender stehen danach sofort wichtige Angaben zum Anlagenzustand und statistische Auswertungen zur Verfügung. Das erleichtert die Prozesskontrolle. Die Vernetzung von Produktionsabläufen in Richtung Industrie 4.0 wird in unterschiedlichen Bereichen teilweise bereits seit 1992 umgesetzt. Dies beinhaltet Aufgabenstellungen wie Losgröße 1, ERP-Anbindungen oder Traceability.

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Die Spezialisten für Werkstückträger-Transportsysteme haben einen Standardbaukasten entwickelt, aus dem sich eine Vielzahl von Layoutvarianten kundenspezifisch konfigurieren lassen. Schnelle Prozesse ermöglicht beispielsweise eine Anlage in U-Form. Hierbei erfolgt die Materialzuführung flexibel von außen, die Werker sind je nach Bedarf an unterschiedlichen Stationen in dem System integriert. Zur Qualitätskontrolle gibt es einen separaten Prüf- und Reparaturumlauf. Als Montage- und Prüflinie besteht die Möglichkeit, Kontrollstellen gezielt zu verteilen und kurze Rücklaufzeiten zwischen Reparatur und Prüfung umzusetzen. Zusätzliche Arbeitsplätze, beispielsweise zum Löten, lassen sich parallel anfügen.

Baukastensystem

Linear mit geringem Platzbedarf
Um Rückstaugefahr der Werkstücke durch Ausschleusung zu vermeiden, empfiehlt sich ein linearer Transfer mit Unterflurrückführung zur Bereitstellung weiterer Güter. Diese Variante ist kompakt ausgeführt und braucht kaum Platz. Bediener haben beidseitig Zugang zu den Montageplätzen. Nicht immer sind vollautomatische Anlagen realisierbar, auch halbautomatische Varianten können einen wirkungsvollen Beitrag zur Lean Production leisten. Dabei sind nur die ausgeschleusten Automatikstationen und die Überflurrückführung angetrieben. Ein Werker im Inneren der U-förmig angeordneten Lösung schiebt die Werkstückträger zur nächsten Station. Je größer die Stückzahlen, desto höher kann der Automatisierungsgrad ausfallen. Außerdem entscheidet der Betreiber frei, wo automatisch gefahren und wo manuell verschoben wird. 

Stein entwickelt auch kombinierte Kommissionier-, Montage- und Prüflinien. Teile gelangen vorkommissioniert an die Strecke und werden zur Montage transportiert, die auch mit Robotern automatisiert erfolgen kann. Im ERP-System ist eine Qualitätsprüfung integriert. Ist das Werkstück in Ordnung, bleibt es auf der Linie. Meldet das System einen Fehler, erfolgt die Reparatur oder Entnahme in der Ausschleus-Station. Außerdem kann der Bediener die Reihenfolge der Aufträge bestimmen und so deren Priorität festlegen.

Höhenausgleichseinheit

In Anlagen nach dem „Bumerang-Prinzip“ sind mehrere Umläufe notwendig. Zum Beispiel sind in einer Montagelinie für Türschlösser verschiedene Niet-, Prüf- und Beschriftungsprozesse bis zur Entnahme erforderlich. Info-Terminals liefern wichtige Informationen und zeigen dem Werker den Ist-Zustand der Güter an. Solche Montagelinien lassen sich in verschiedenen Stufen ausbauen. Integrierte Lifte sorgen für den Transport von Werkstücken auf verschiedenen Ebenen.

CAD-Dateien aus dem Stein-Repertoire sorgen für eine klare Darstellung und Planung von Anlagen. Damit seien Layouts nach Kundenwunsch schnell erstellt. Ebenso problemlos sei die Anbindung der erforderlichen Logistik an das Band wie die Zuführung und Entnahme von Werkstücken. Darüber hinaus gibt es weitere Komponenten zur Optimierung der Systeme. In Montagelinien müssen beispielsweise zunehmend auch sensible Werkstücke bewegt werden. Dies ermöglicht Stein Soft-Move ohne die Taktung der Anlage zu verlangsamen. Die Produkte sind schnell auf der Linie unterwegs und werden erst zum Stopper hin sachte abgebremst. So werde der Montageprozess sicherer und Schäden durch Verrutschen oder Herunterfallen der Werkstücke werden verhindert.

Arbeitsplatz zum Schwenken
Eine andere Komponente ist die Höhen-Ausgleichseinheit (HAE). Sie verbessert die Ergonomie am Arbeitsplatz. Je nach Körpergröße und ob der Werker lieber stehend oder sitzend arbeitet, lässt sie sich stufenlos verstellen. Darüber hinaus gleicht sie Unebenheiten oder Stufen im Hallenboden aus. Für gesundheitsschonendes Montieren hat das Unternehmen einen Schwenkarbeitsplatz entwickelt. Der Werkstückträger läuft dabei in geneigter Position in die Station ein und aus und erleichtert so die Bearbeitung ohne Taktzeitverluste. Ein Werkstückträger-Schnelleinzug sorgt dafür, dass bearbeitete Teile die Station verlassen und folgende sofort nachrücken. Umsetz-, Zentrier- und Dreheinheiten ermöglichen eine exakte Positionierung der Werkstückträger und Änderung der Laufrichtung. Spezielle, im Band integrierte Klappelemente erlauben den schnellen ebenerdigen Zugang zum Inneren der Anlage für Reparatur- oder Servicearbeiten. Wird das Element geöffnet, stoppt das Band automatisch. Das minimiert die Unfallgefahr. as

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