Montage-Plattform

Modular montieren

Manz hat die komplett überarbeitete Montage-Plattform Light Assembly vorgestellt. Zu den wichtigsten neuen Funktionalitäten gehören eine größere räumliche Flexibilität von Montage- und Prozessschritten durch die 3D-Lambda-Kinematik, außerdem Standard-Carrier-Formate bis 800 mal 400 Millimeter für größere zu bearbeitende Werkstücke sowie eine Erweiterung der Lösungen für Materialzu- und Abfuhr, die neben 600-mal-400-Millimeter-Trays auch die Verwendung von Blistern für kleine Bauteile ermöglicht.

Module der Montage- und Inspektionsplattform Light Assembly sind nun auch als eigenständige Anlagen erhältlich. Sie lassen sich als inselbasierte beziehungsweise entkoppelte Produktionslösung in bestehende nichtautomatisierte Fertigungslinien integrieren. (Bild: Manz)

Manz reagiert mit dieser Überarbeitung auf steigende Kundenanforderungen vor allem aus der Elektronik- und der Automotivebranche. Speziell die Kompatibilität der Manz-Systeme zu den Transfersystemen von Bosch Rexroth war ein wichtiges Kriterium für Kunden aus dem Automotive-Sektor. Deshalb ist die Plattform modular und skalierbar aufgebaut. Die Einzelmodule zum Handling, Schrauben, Laserschweißen und zur Bildverarbeitung sind bei der Light-Assembly-Plattform aufeinander abgestimmt. Für Unternehmen, die eine arbeitsintensive manuelle Fertigung schrittweise automatisieren wollen, gibt es einzelne Module der Light Assembly künftig auch in einer Stand-Alone-Variante.

Diese eigenständigen Anlagen lassen sich als inselbasierte beziehungsweise entkoppelte Produktionslösung in bestehende nichtautomatisierte Fertigungslinien integrieren. Ein Prozessmodul beherrscht neben klassischen Montageprozessen, zum Beispiel das Verschrauben, auch neu integrierte Prozessschritte wie Laserschweißen oder Fügetechnologien wie Verkleben, Vergießen oder Pressen – sowohl in der Standardversion der Einzelanlage als auch der integrierten Plattform für verkettete Produktionssysteme. pb

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