Mobile Montageplätze

Unterwegs mit dem Arbeitsplatz

Mobile Anwendungen in der Montage- und Handhabungstechnik haben Konjunktur: Sie sind in der Lage, Arbeitsprozesse sowohl flexibler, effizienter und zuverlässiger als auch sicherer und ergonomischer zu gestalten.

Mit der Centrick-Reihe lassen sich schwere Werkstücke in bis zu drei Achsen positionieren. Die Dreh-Kipp-Manipulatoren sind verfahrbar und lassen sich flexibel einsetzen.

„Typisches Einsatzgebiet ist die Montage von Fahrzeugkomponenten wie Getriebe, Aggregate, Verdichter und Karosserieteile für PKWs und Nutzfahrzeuge“, erklärt Alexander Schul, Produktmanager Montage- und Antriebstechnik bei Roemheld. Zu den Vorteilen gehören stabile Prozesse, eine verbesserte Qualität und dadurch geringere Kosten. Arbeitsschritte lassen sich vereinfachen und standardisieren. Dadurch sind sie jederzeit reproduzierbar und lassen sich produktiv takten. Neben den Pluspunkten für die Produktion ist auch der Nutzen für die Beschäftigten groß. Denn die individuell anpassbaren Montagearbeitsplätze verringern die körperliche Belastung für den Monteur.

Roemheld bietet mit seinem aufeinander abgestimmten Modulog-Baukastensortiment eine breite Auswahl an Hub-, Dreh-, Kipp-, Wagen- und Flurmodulen, die je nach Anforderung manuell oder elektrisch angetrieben werden. „Die Auswahl ermöglicht vielfältige Stationsaufbauten, die sich schnell an wechselnde Anforderungen anpassen lassen“, fasst Schul zusammen. „Wenn Montageplätze zudem verfahrbar eingerichtet werden, wächst die Freiheit bei der Gestaltung noch ein Stück mehr.“

Oft reicht es, das Untergestell eines Modulog-Montagesystems durch ein Wagenmodul zu ersetzen, damit der Arbeitsplatz mobil wird. Leistungsfähige und schnellladende Akkus liefern die nötige Energie. „Arbeitssicherheit und Flexibilität steigen, gleichzeitig sinken die Prozesszeiten: Die Investitionen in mobile Montagesysteme zahlen sich meist schnell aus“, meint Schul. Exemplarisch kann ein mobiler Montagearbeitsplatz wie folgt aussehen: Die Grundlage bildet ein Montagewagen mit Höhenverstellung, die der Werker mittels hydraulischem Hubantrieb oder elektrisch mit Akku-Steuermodul an seine Bedürfnisse anpasst. Das Werkstück dreht oder neigt er direkt von Hand oder an der Montagevorrichtung. Dabei muss er selbst beim Kippen nur wenig Kraft aufwenden, weil ein pneumatischer Balancer auftretende Momente effektiv kompensiert. Zum Lösen oder Fixieren der aktuellen Achsposition betätigt er einen Hand- oder Fußhebel. Bei Werkstücken bis zu 150 Kilogramm rät Schul zu selbsthemmenden, mit Akku betriebenen Achsen und Aktuatoren.

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Bauteile bis zu 2.000 Kilogramm Gewicht lassen sich mit den vollelektrischen Dreh-Kipp-Manipulatoren der Centrick-Reihe von Roemheld verfahren, kippen, drehen und anheben. Eine patentierte Kinematik sorgt dafür, dass das Werkstück auch bei außermittigen Schwerpunkten sicher geführt bleibt und immer in der optimalen Montagelage bleibt. Mobile Centrick-Modelle mit Rollen können selbst in engen Räumen leicht verfahren werden. as

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