Industrielle LED-Beleuchtung

Richtiges Licht am Tisch

Am Arbeitsplatz wirkt sich eine optimale Ausleuchtung positiv auf die Konzentration der Mitarbeiter aus und senkt die Fehlerquote. Auch ergonomische Aspekte sprechen für die Auswahl geeigneter LED-Leuchten.

Das item Baukastensystem ermöglicht die schattenfreie Beleuchtung eines Arbeitsbereiches von drei Seiten. (Bild: Item)

Um eine ideale Arbeitsplatzbeleuchtung sicherzustellen, sind verschiedene Aspekte zu beachten. So sollte zunächst eine Analyse der Ist-Situation am Arbeitsplatz erfolgen – unter Berücksichtigung der Umgebungsbeleuchtung, denn diese ist meist nicht ausreichend. In Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern analysiert der Planer die Sehaufgabe in Abhängigkeit von der Tätigkeit. Daran schließt sich die Auswahl des Leuchtmittels mit der erforderlichen Beleuchtungsstärke an. Für grobe Arbeiten an Werkzeugmaschinen beispielsweise ist eine Beleuchtungsstärke von 300 Lux ausreichend. Um feine und schwierige Tätigkeiten durchzuführen, wie in der Elektronikwerkstatt, benötigen Mitarbeiter mindestens 1.500 Lux.

Zu hell kann auch schädlich sein

Bei hellem Licht mit hoher Beleuchtungsstärke steigt die Gefahr einer schädlichen Blendwirkung. Durch eine direkte Blendung sinkt die Konzentrationsfähigkeit des Mitarbeiters, weil sich das Auge ständig an unterschiedliche Lichtverhältnisse anpassen muss. Eine entsprechende Abschirmung und Ausrichtung der Leuchten schafft Abhilfe. „Um die schädliche Blendung nahezu zu eliminieren, setzen wir in unseren Item-LED-Leuchten-Parabolspiegelraster ein“, erklärt Marius Geibel, Experte für Arbeitsplatzsysteme und Produktmanager bei Item. „Herkömmliche LED-Leuchten haben zwar häufig eine hohe Helligkeit. Entscheidend ist aber nicht, dass die Leuchte hell erscheint, sondern der zu beleuchtende Arbeitsplatz.“ So nehmen Mitarbeiter die Item-Leuchten im eingeschalteten Zustand kaum wahr, der Arbeitsbereich ist aber vollständig ausgeleuchtet.

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Neben der direkten belastet auch die indirekte Blendung durch starke Reflexionen die Augen. Um das Licht den eigenen Bedürfnissen und der jeweiligen Arbeitsaufgabe anzupassen, muss die Industrieleuchte ausrichtbar sein. Item ermöglicht durch die Gelenkfunktion der LED-Leuchten und die Kombination mit anderen Komponenten des MB-Systembaukastens einen gezielten Einsatz des Lichts.

Flackerndes Licht erzeugt Unruhe und Stress. Empfindliche Menschen nehmen das Flimmern bereits bei einer Taktfrequenz von 50 Hertz wahr. Daher sollte die Frequenz der LED-Leuchten deutlich höher sein. Auch die Lichtfarbe hat Einfluss auf das Leistungsvermögen an Arbeitsplätzen. Während warmweißes Licht (circa 2.500 Kelvin) beruhigend wirkt, hat kaltweißes Licht (circa 6.000 Kelvin) eine anregende Wirkung. Im industriellen Umfeld wird eine Lichtfarbe von 4.000 Kelvin empfohlen.

LED-Leuchten punkten durch eine hohe Leistungsfähigkeit bei niedrigem Energieverbrauch. Die Lebensdauer von bis zu 50.000 Betriebsstunden ermöglicht einen wartungsarmen Betrieb. Bei aufwändigen und anspruchsvollen Lichtszenarien ist häufig ein modularer Aufbau der Beleuchtung sinnvoll. Das Item-Baukastensystem ermöglicht die schattenfreie Beleuchtung eines Arbeitsbereiches von drei Seiten. Einfache Steckvorrichtungen reduzieren dabei den Installationsaufwand. as

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