Hubsenkförderer

Karosserien senken, heben, fördern

Hubsenkförderer für die Montage. Wie kommen Karosserien exakt von einem Fertigungspunkt zum nächsten? Hierfür hat Leantechnik in Kooperation mit Bleichert Automation einen Hubsenkförderer speziell für den Automobilbau entwickelt: Die Einheit besteht aus Hubelementen, Antrieb, Stahlbau sowie Skid-Förderer.

Um Karosserien so effizient wie möglich zu transportieren, wird ein Skidsystem von Bleichert Automation mit zwei Hubsäulen von Leantechnik kombiniert. (Foto: Leantechnik)

Eine der größten Herausforderungen im Karosseriebau ist die Handhabung und das Zusammenstellen der Bauteile am laufenden Band. Damit es während der Just-in-Sequence-Fertigung zu keinen Ausfällen auf der Montagestrecke kommt, sind schnelle und robuste Systeme erforderlich – ausgestattet mit hoher Traglast und ausreichender Steifigkeit. Mit dem neuen Hubsenkförderer geht Leantechnik noch einen Schritt weiter. Die Kombination aus Hubtisch und Skid-Förderer der Firma Bleichert Automation ist die passende Lösung für den Transfer zwischen den einzelnen Arbeitsstationen. Das System senkt, hebt und fördert schwere Lasten in Sekundenschnelle. Zwei synchronisierte Hubsäulen bringen den Transportrahmen taktgenau in die erforderliche Position. Das Bauteil auf dem Skid wandert optimal abgestimmt von einem Fertigungstakt zum nächsten.

Für das präzise Positionieren der beladenen Skids sorgen zwei Lifgo-Getriebe 5.3 mit einer Hubkraft von jeweils maximal 15.900 Newton. Diese Baugröße hat Leantechnik speziell für Anwendungen mit hohen Lasten konzipiert, wie sie bei Anlagen im Automobilbau auftreten. Durch die Vierfach-Rollenführung sowie die linear geführte Zahnstange hebt jedes Getriebe die Lasten auf ein hundertstel Millimeter genau. Die drehsteife, formschlüssige und synchrone Verbindung zwischen den Getrieben wird durch das Einschieben einer Profilwelle hergestellt. Für den perfekten Parallellauf des Hubsenkförderers sorgt der Antrieb über einen Zentralmotor oder Master/Slave.

Anzeige

Mit der Neuentwicklung will Leantechnik Kunden aus dem Automobilbau den Weg für eine effizientere und prozessoptimierte Produktionsstraße ebnen. Die Art der Steuerung ist wie die Baulänge und -höhe flexibel auslegbar. Gleichzeitig birgt der Hubsenkförderer das Potenzial für viele weitere Einsatzgebiete in der Elektronikindustrie, Lebensmittelverarbeitung oder Verpackungstechnik.

Die Zahnstangegetriebe 5.3 für die Automatisierungstechnik gehören zur Leantechnik-Serie der leistungsstarken Getriebe für synchrone Hubbewegungen. Für noch schwerere Lasten ist die Sonderbaugröße 5.4 ausgelegt. Wie alle Lifgo-Getriebe werde sie höchsten Ansprüchen an Hubkraft, Geschwindigkeit und Präzision gerecht, so der Hersteller. Das kompakte, allseitig geschlossene Gehäuse schützt gegen Schmutz und äußere Einflüssen und sorgt für eine lange Lebensdauer der Getriebe. pb

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Montage

Die beiden Roboter machen das!

Montage von Führungshülsen für Kopfstützen. Die Montage von Kunststoff-Führungshülsen für die Kopfstützenverstellung der SUV-Baureihen eines deutschen Premiumherstellers stellt hohe Ansprüche an die Automation.

mehr...

Ausströmerpaket für Audi

Luft für die Limousine

Fischer hat für die neue Audi A6 Limousine ein Ausströmerpaket entwickelt. Es beinhaltet einen Breitbandausströmer, der sich über die Instrumententafel erstreckt, es wurde in einer innovativen Spritzgusstechnologie hergestellt.

mehr...
Anzeige

Drehmomentschlüssel

Arbeiten unter Spannung

Branchenübergreifend werden Spezialwerkzeuge für das Arbeiten an spannungsführenden Bauteilen. Gedore führt in seinem Sortiment der schutzisolierten Werkzeuge unter anderem den VDE-Drehmomentschlüssel 4508-05.

mehr...
Anzeige

Hubsäulen

Lasten positionieren

Hubsäulen sind unentbehrlich für viele Anwendungen in der Medizintechnik, Verpackungsindustrie, Logistik oder Pkw-Produktion. Darüber hinaus tragen sie als Bestandteil ergonomischer Arbeitsplatz-Systeme zur Effizienz-Steigerung in vielen Unternehmen...

mehr...