Montagezelle

Standardzelle am Haken

Standardisierte Montagezelle. Anwender in der Montagetechnik setzen auf automatisierte Produktionsprozesse. Da sich das Produktspektrum jedoch schnell ändert, sind keine Lösungen von der Stange gefragt, sondern Systeme, die sich an neue Anforderungen anpassen und integrieren lassen.

Die Standardzelle lässt sich mit ihren 1,4 Quadratmetern Aufstellfläche in viele Produktionsumgebungen integrieren. (Foto: IEF Werner)

Auf der Motek zeigt IEF-Werner mit der Robocell eine flexible Standardzelle. Das System eignet sich für die Herstellung einfacher Bauteile. Es ist auf einem selbsttragenden Stahlrahmen aufgebaut, in dem ein kartesisches XYZ-Positioniersystem mit einem Arbeitsbereich von 600 mal 600 mal 400 Millimetern angeordnet ist. Die Standardzelle ist mit 1,4 Quadratmetern Aufstellfläche kompakt und lässt sich somit in viele Produktionsumgebungen integrieren. Enthalten sind ein Schaltschrank und eine Grundplatte. Anwender können diese Einheit mit einem Stapler oder Kran einfach bewegen. Weil diese Lösung aus standardisierten Komponenten aufgebaut ist, lässt sie sich maßgeschneidert an individuelle Aufgaben der Kunden anpassen. So bleiben die Kosten stets transparent, und die Kunden profitieren von der raschen Lieferung. Je nach Aufgabenstellung können Anwender die Robocell mit weiteren standardisierten Lösungen erweitern. IEF bietet eine weitere Komponenten an, etwa das Transportsystem Posyart. Es transportiert Komponenten und Baugruppen auf Werkstückträgern über Transferstrecken und positioniert sie punktgenau für den nächsten Arbeitsschritt. An den einzelnen Bearbeitungsstationen werden sie bei laufendem Band über Stopper mit integrierter Dämpfung angehalten. Die Stopper sind mittig angeordnet, was ein Verkanten der Werkstückträger in den Führungsleisten verhindert. Sensoren ermöglichen dabei die Erkennung eines Werkstückträgers auf dem Band und folglich das Auslösen der Stopper. Die Werkstückträger sind standardmäßig für die Integration von RFID-Chips vorbereitet, produktionsrelevante Informationen wie Bearbeitungsstände oder auch Prüfparameter lassen sich somit über Leseköpfe auslesen und die Wege steuern.

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Der Anwender kann mit dem modularen Posyart-System einfache und verzweigte Transferstrecken mit eigenem Antrieb für seine Prozesskette umsetzen. (Foto: IEF Werner)

Auf der Motek präsentiert IEF-Werner mit dem Variostack eine weitere flexible Lösung. Denn das offene und modulare Palettiersystem lässt sich auf jede Aufgabenstellung zuschneiden. Der Anwender kann die Anlage mit einem integrierten IEF-Produkthandling betreiben oder an ein bereits vorhandenes Roboter- oder Handlingsystem anbinden. Außerdem lässt sich der kompakte Palettierer standardmäßig mit Palettenwagen oder Transportbändern beladen – bei der Bandladerversion sogar von der Seite aus.

Auf der Messe sind noch weitere Entwicklungen zu sehen. Dazu gehört die Servopressen-Generation Aipress, die sich sowohl für die Einbindung in Anlagen als auch für die Verwendung als Stand-Alone-System eignet. Die Besucher erfahren zudem alles über das Modul 160/15 G. Diese Lineareinheit besteht aus einem Doppelhohlkörperprofil, zwei Führungen und zwei Zahnriemen. Die Variante „G“ ist mit zwei unabhängig voneinander verfahrbaren Schlitten ausgestattet.  bw

Halle 5, Stand 5120

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