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Artikel und Hintergründe zum Thema

Pressen-Automatisierung

Auto-Montage antreiben

Durch die Automatisierung einer vorhandenen Pressenanlage mit Unterstützung von AP&T will das Nissan-Werk im englischen Sunderland seine Produktionskapazität auf etwa 900.000 Karosserieteile pro Jahr steigern.

Pressen der Tandemanlage

Das Werk ist mit einer Jahresproduktion von rund einer halben Million Fahrzeugen pro Jahr einer der größeren Autohersteller in Europa. Zur Anpassung an die Nachfrage beschloss die Werkleitung eine Erhöhung der Kapazität im eigenen Presswerk, um auch künftig weiter wachsen zu können. Es gab die Alternative, Nissans eigenen Prozess zu modernisieren oder Karosseriebauteile zu höheren Kosten von Zulieferern zu kaufen.

Da sich die Pressen der verwendeten Tandemanlage in einem guten Zustand befanden, entschied sich das Unternehmen diese zu behalten und mit einer neuen Automationsanlage auszustatten. Die Lösung lief darauf hinaus, die ursprünglich fünf Pressen der Tandemanlage auf vier zu reduzieren. Zusammen mit einem Platinenlader und zehn Speedfeedern bilden sie jetzt eine vollintegrierte Anlage mit hoher Leistung, die zur Herstellung von Blechbauteilen zum Beispiel für Türen, Dachteile und Heckklappen eingesetzt wird. Der Pressentakt wurde im Vergleich zum früher manuellen Betrieb um 45 Prozent gesteigert – mit weiterem Verbesserungspotenzial. Die gesamte Zykluszeit wurde dank einer weniger komplexen Werkzeugkonstruktion ebenfalls verkürzt.      pb

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