Centrifuge Feeder

Würstchen-Belader

Für das automatisierte Zuführen, Beladen und Verpacken von geraden und gleichförmigen Würstchen hat Multivac eine hygienische und effiziente Zuführlösung entwickelt und nun vorgestellt. Dieser Multiva-Centrifuge-Feeder (MCF) lässt sich nahtlos in Verpackungslinien integrieren und ermögliche eine Reduzierung der Handlingkosten von bis zu 60 Prozent im Vergleich zur manuellen Beladung.

Pro Minute lassen sich mit dem Multiva-Centrifuge-Feeder (MCF) bis zu 600 Würstchen produktschonend vereinzeln und beladen.

Das System setzt sich aus fünf Komponenten zusammen: Über einen Steigförderer werden die Würstchen auf den sich permanent drehenden Zentrifugenteller transportiert. Dort orientieren sie sich durch die Fliehkraft an der Außenkante und werden vereinzelt vom Zentrifugenring übernommen. Ein V-Band transportiert sie zu einem nachgelagerten Fächer-Band, das jedes Produkt in einem separaten Fach einzeln und präzise ausgerichtet an das Handhabungsmodul befördert. Dort fasst der Greifer die gewünschte Anzahl an Würstchen und lädt diese in die Kavität der Packung.

Pro Minute lassen sich mit dem MCF bis zu 600 Würstchen produktschonend vereinzeln und beladen. Die Leistung des MCF kann über die Rotationsgeschwindigkeit von 30 bis 60 Umdrehungen pro Minute bedarfsgerecht angepasst werden. Für noch größere Volumen ist es möglich, mehrere dieser Module an einer Verpackungsmaschine einzusetzen, wodurch die Kapazität nahezu beliebig skalierbar ist. Der Einsatz dieser Lösung sei flexibel und sowohl für einlagige als auch mehrlagige Verpackungen mit beliebiger Anzahl und Orientierung der Würstchen geeignet, sagt Multivac.

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Der Hersteller bietet den MCF sowohl in links- als auch in rechtsdrehender Ausführung an; somit wird bei unterschiedlichen Linien-Layouts der Platz optimal genutzt. Alle Komponenten sind im Hygienic Design ausgeführt und einfach zu reinigen. Durch den automatisierten Prozess minimiert sich der Kontakt der empfindlichen Produkte mit Menschen – ein wichtiger Beitrag zur Hygiene im Verpackungsprozess. pb

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