Einpressvorrichtungen

Bauteile kraftschlüssig verbinden

Einpressvorrichtungen. Wenn bei Montageprozessen mehrere Bauteile durch Längspressen oder Nieten kraftschlüssig miteinander verbunden werden sollen, sind Einpressvorrichtungen das Mittel der Wahl.

Stationäre und mobile Fügevorrichtungen, wie hier im Bild, konzipiert Roemheld aus modularen Komponenten, die sich bei Bedarf jederzeit erweitern und anpassen lassen. © Roemheld

Ergonomisches und komfortables Arbeiten ist vor allem dann möglich, wenn die Bedienelemente gut erreichbar sind, Bauteile einfach an der Fügestelle platziert und Werkzeuge unkompliziert gewechselt werden können. Geeignete Sicherheitsmerkmale müssen eine gefahrlose Bedienung ermöglichen.

Praktisch sind zudem Einpressvorrichtungen, die aus austauschbaren Komponenten bestehen und daher flexibel an wechselnde Montageprozesse anpassbar sind. Die Roemheld-Gruppe bietet beispielsweise mit dem modupress-Angebot ein Baukastensystem, dessen Module für eine Vielzahl von Verwendungszwecken einsetzbar sind. Sie reichen vom Reparaturbetrieb in kleinen Werkstätten über den mobilen Einsatz bis hin zu Montagezwecken in der Serienfertigung. 

Kundenindividuelle Fügevorrichtungen können darüber hinaus je nach Anforderung schnell und kostengünstig zur gewünschten Einpressvorrichtung zusammengestellt werden. Möglich sind etwa zusätzliche Sensorabfragen, eine Teilautomatisierung oder die Integration der Steuerung in vorhandene Systeme. Da alle Komponenten aufeinander abgestimmt und austauschbar sind, lassen sich vorhandene Einpressvorrichtungen leicht umrüsten. Ebenso unkompliziert ist es, den Funktionsumfang mit Zusatzmodulen zu erweitern.

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Basis aller stationären Vorrichtungen ist ein solider Arbeitstisch mit eingelassener Grundplatte, wodurch eine plane Fläche ohne Stoßkanten entsteht. Zur Auswahl stehen Modelle in Portal- und C-Bügelform, mit hydraulischen oder elektrischen Antrieben, Hüben zwischen 100 und 400 Millimeter und Einpresskräften von 7 bis 100 Kilonewton.

Drei Steuerungsvarianten sind erhältlich, unter anderem mit Kraft-Weg-Überwachung oder mit einer Verfahrzeit-Programmierung. Für den Schutz des Bedieners sorgt eine Sicherheits-Zweihand-Bedienung. Alternativ kann die Absicherung auch über Lichtgitter oder eine Schutzumhausung erfolgen. Der Einpressvorgang wird durch einen Taster ausgelöst.

Für den mobilen Einsatz hat Roemheld kürzlich eine neue Einpressvorrichtung vorgestellt, die verfahrbar ist. Sie ist vor allem für den Einsatz in Werkstätten, im Musterbau und im Service konzipiert. Die kompakte, leicht zu transportierende Maschine in Portalbauweise wird mit einem elektrischen Linearantrieb betätigt und bietet Fügekräfte von bis zu 6 Kilonewton. Wahlweise ist sie als Tischvariante oder mit einem höhenverstellbaren Gestell erhältlich. Der Funktionsumfang ist für das Arbeiten in Werkstätten, im Musterbau und im Service ausgelegt: Bauteile lassen sich mit ihr unkompliziert niederhalten, drücken und verstemmen; Federn können fixiert, positioniert, blockiert und gespannt werden. dsc

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