Montageautomation von Schunk

Neue Technologie im Baukasten

Mit einem klaren Fokus präsentiert sich Schunk auf der Motek 2017: „Die 24V-Technologie wird in den kommenden Jahren zu einem neuen Standard in der Montageautomation“, ist Dr. Markus Klaiber, Technischer Geschäftsführer bei Schunk, überzeugt.

Mit seinem 24-Volt-Baukasten will Schunk neue Maßstäbe in der Montageautomation setzen. (Bild: Schunk)

„Unser Ziel ist es, Anwendern, aber auch anderen Herstellern und Anlagenbauern die Vorteile der 24V-Technologie zu veranschaulichen und damit wichtige Impulse für eine breit angelegte Mechatronisierung von Montagesystemen zu geben“, so Dr, Klaiber weiter.

Dritte Säule in der Montageautomation

Mit seinem 24V-Baukasten für die Montageautomation sieht sich das Unternehmen aus Lauffen am Neckar als Vorreiter für eine Technologie, die künftig neben Pneumatiknetzen und Netzen größer als 400 Volt zu einer dritten starken Säule im Bereich der Montageautomation heranwachsen soll. Im Kern geht es dabei um die zentralen Themen der Montageautomation: Flexibilität, Produktivität und Effizienz, aber auch um eine Reduktion des Inbetriebnahmeaufwands und des Geräuschpegels. Die smarte 24V-Technologie erfüllt genau diese Anforderungen. Neben innovativer Hardware in Form von ELP-Linearmodulen, EGP-Kleinteilegreifern, PGN-plus-E Universalgreifern und EGS-Greif-Schwenkmodulen unterstützt Schunk Anwender und Anlagenplaner mit einem ganzen Bündel smarter Services.

Smarte Services vereinfachen das Engineering

So lässt sich der gesamte Engineering-Prozess – von der Berechnung der Taktzeiten über die Auslegung der Komponenten bis zur Kollisionsberechnung – mithilfe digitaler Zwillinge virtuell abbilden und komplette Anlagen im dreidimensionalen Raum simulieren. Noch bevor die ersten Komponenten geliefert sind, können Anlagen im Vorfeld programmiert werden. Das Ergebnis sind Einsparungen von rund 30 Prozent beim Engineering und eine Verkürzung der Projektlaufzeiten.

Anzeige

Wer im ersten Schritt noch nicht ganz so weit gehen will, profitiert dennoch vom Online-Konfigurator für die Montageautomation. Mit dem auf der E-Catalog-Solutions-Technologie von Cadenas basierenden Tool können komplette Pick & Place-Aufbauten intuitiv konfiguriert werden. Statt also jede Komponente aufwändig einzeln zu laden und manuell zu einem Pick & Place-System zu kombinieren, kann das Handling über einen einzigen Klick komfortabel in allen gängigen CAD-Formaten (wahlweise 2D oder 3D) heruntergeladen werden. Mit minimalem Konstruktions- und Montageaufwand lassen sich unterschiedliche Aufbauvarianten realisieren. Eine intelligente Kombinationslogik stellt dabei sicher, dass nur solche Konfigurationen umgesetzt werden können, die technisch und mechanisch möglich sind. as

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige

Meinung

Ein Wettbewerb der Besten …

… liebe Leserinnen und Leser, war auch in diesem Jahr einmal mehr der handling award. Vor wenigen Tagen standen im Rahmen der Motek die Sieger auf der Bühne und nahmen stolz ihre Auszeichnungen entgegen.

mehr...