Mikrosystemtechnik

Das Berliner Zentrum für Mikrosystemtechnik

Berlin bietet sich als Zentrum der System­integration für mikrosystemtechnische Produkte an, denn dort entwickeln und fertigen etwa 400 Firmen mit circa 13.000 Mitarbeitern mikrosystemtechnische Komponenten und Produkte. Zudem untersuchen und entwickeln 24 Forschungseinrichtungen mit etwa 1.180 Mitarbeitern mikrosystemtechnische Komponenten, Verfahren, Werkstoffe und Produkte. Da ist es kein Wunder, dass Berlin als Standort für das Zentrum für Mikrosystemtechnik (ZEMI) gewählt wurde. Es dient kleinen und mittelständischen Unternehmen als Dienstleister zur Entwicklung, Prototypenherstellung und Kleinserienfertigung von mikrosystemtechnischen Produkten. Aus fünf leistungsfähigen Forschungsinstitutionen werden für die Bearbeitung von Aufträgen und Projekten Entwicklungsteams zusammengestellt, die den Kunden in folgenden Bereichen ihre Unterstützung anbieten: Technologieentwicklungen und Materialauswahl; Energieerzeugung, Energiespeicherung und Energieeinsparung im Mikrobereich; Miniaturisierung und Systemintegration; mikromechanische Fertigungstechniken; optoelektronische Komponenten und Zuverlässigkeitsuntersuchungen.

Das ZEMI koordiniert diese Entwicklungsteams, ist Ansprechpartner für Start-up-Unternehmen, organisiert Weiterbildungsveranstaltungen, unterstützt die Ausbildung für Facharbeiter und ­Diplomingenieure und bietet in Zusammenarbeit mit der TU Berlin die „Berlin-Graduate-School for Advanced Engineering“ an. Von der Entwicklung bis zur Klein­serienfertigung werden in dem Zentrum mikrosystemtechnische Produkte gefertigt. Im Gegensatz zu vielen der grundlagenorientierten Forschungsaktivitäten zielt ZEMI auf die praxisgerechte Nutzung modernster Techniken zur Herstellung miniaturisierter Bauteile, wobei Funktionalität, Fertigungskosten und Marktfähigkeit der Produkte im Vordergrund stehen. Durch die Konzentration auf den Einsatz neuester Techniken bündelt und fokussiert das ZEMI vorhandene Stärken in Berliner Einrichtungen und schafft somit hervorragende Randbedingungen für die Entwicklung innovativer Produkte sowie die Gründung und Ansiedlung neuer technologie- und produktionsorientierter Unternehmen.hs

Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Nanopositioniersysteme

Messen im Subnanometerbereich

Hochgenaue Positioniersysteme für die WerkstoffprüfungEine wichtige Rolle im weiten Feld der Werkstoffprüfung spielt die so genannte Nanoindentierung. Sie ist von der klassischen Härteprüfung abgeleitet, findet aber in viel kleinerem Maßstab statt.

mehr...

Miniatur-Katalog

Spektrum im Katalog

Miniatur-Linearführungen und Präzisions-Miniatur-Rolltische fasst Dr. Tretter in einem neuen Katalog zusammen. Hier zeigt sich das breite Lösungsspektrum des Anbieters von Maschinenelementen in diesem Segment.

mehr...

Nanopositionierung

Nano-genau

Die Piezosystem Jena bietet ein Zwei-Achsen-Piezopositioniersystem mit einer großen Innenöffnung an. Sie misst 100 mal 100 Millimeter wurde für die Implementierung an Mikroskopen und Belichtungssystemen konzipiert.

mehr...
Anzeige

Allrounder 270 A

Mit Kameraprüfung

Arburg spritzt hochpräzise Lichtwellenleiter mit Mikrostrukturen mit dem in einer Fertigungszelle integrierten Allrounder 270 A. Diese Spritzteile kommen überall dort zum Einsatz, wo Licht gezielt ein- und ausgeleitet werden soll, etwa in der...

mehr...

Micro handling

Minis für Höhenflüge

In Flugmodellen müssen kleinste Bauelemente Großes leisten, so auch Miniatur-Lagertechnik in High-End-Motoren. Für diese und andere Kleinstanwendungen mit besonderen Ansprüchen an kompakte Konstruktion, Leichtbau und Leistungsstärke bietet Findling...

mehr...
Anzeige

Highlight der Woche

Interessenten können ab sofort auf der Homepage der ACE Stoßdämpfer GmbH die für Ihre Anwendung maßgeschneiderte Gasfeder berechnen und auslegen. Unter ‚Berechnungen' ist das Gasfeder-Berechnungstool auf der Website ace-ace.de zu finden.

Zum Highlight der Woche...
Anzeige
Anzeige

Highlight der Woche

MES macht Schluss mit Stillstand
Die MES-Software von PROXIA unterstützt die Kieselmann GmbH bei der Herstellung von komplexen Leitungs- und Ventilsystemen, den Überblick über eine äußerst komplexe Produktion zu behalten, die Fertigung wirtschaftlich zu planen und zu organisieren sowie mit sicheren Kennzahlen Effizienzpotentiale aufzudecken und zu nutzen.
Bericht lesen

Zum Highlight der Woche...

3-D-Wafer-Level-Packaging

Mikro noch kleiner

Immer kleiner, immer mehr Leistung und immer mehr Funktionen – das müssen mikroelektronische Systeme zukünftig bieten. Gleichzeitig sollen sie energieeffizient und günstig herzustellen sein. Eine Methode, um das zu erreichen, ist die...

mehr...

Multilayer-Piezoaktoren PICMA

Wasser-Stopp

Keramische Isolierung schützt PiezoaktorenPiezoaktoren wandeln elektrische Energie direkt in mechanische und umgekehrt. Dabei können typischerweise Stellwege bis zu etwa einem Millimeter bei Auflösungen bis hinunter in den Nanometerbereich und hoher...

mehr...

Mikroantrieb EC 8

Rigider Standard

Die Familie der bürstenlosen Mikroantriebe erhält mit dem EC 8 weiteren Zuwachs. Neben seinen Leistungsdaten – bis 0,95 Millinewtonmeter Dauerdrehmoment, Drehzahlen bis zu 80.000 pro Minute und 70prozentiger Wirkungsgrad – zeichnet er...

mehr...