Modulbaukasten Desktop Factory

Klein und sehr fein

Produktionsanlage im Miniformat
Hohe Flexibilität und geringe Investitionskosten kennzeichnen die „Desktop Factory“. Das Grundmodul aus Basisgestell und Einschubmodulen bietet eine einheitliche Plattform für unterschiedliche Prozesse.
Eine wirtschaftliche Lösung zur Herstellung kleiner Produkte stellt Bosch Rexroth vor. Mit Hilfe von Einschubmodulen lässt sich die „Desktop Factory“ bei Produktionsumstellungen schnell umrüsten. Die Wiederverwendbarkeit der Komponenten bringt Kostenvorteile und Investitionssicherheit.



Insbesondere bei kurzen Produktlebenszyklen oder sich häufig ändernden Produktionsstückzahlen bietet der Modulbaukasten Desktop Factory eine Reihe von Vorteilen. Diese Fertigungslösung besteht aus einem Basisgestell zur Aufnahme von Einschubmodulen (220 und 440 Millimeter Breite) sowie elektrischen und pneumatischen Komponenten. Die Lösung ist vorrangig für Produkte bis 500 Gramm Masse ausgelegt. Dazu zählen Erzeugnisse mit geringen Abmessungen (Schalter, Thermostate) aus den Bereichen Automotive, Elektronik oder Medizintechnik.

Der Baukasten lässt sich vom Musterbau bis zur Serienproduktion vielseitig einsetzen. Er sorgt für hohe Transparenz in den Fertigungsschritten, weil für jeden einzelnen Prozess ein Einschub eingesetzt wird. Diese kompakten Einschübe lassen sich beliebig kombinieren, wobei der Anwender die Varianten und den Ausstattungsgrad bestimmt. Bei Produktionsumstellungen kann das System durch Austausch oder Ändern der Einschübe leicht angepasst werden.

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Durch Miniaturisierung und Standardisierung sinken die Investitionskosten um bis zu 15, der Energieverbrauch um bis zu 20 und der Flächenbedarf um bis zu 75 Prozent gegenüber herkömmlichen Fertigungseinrichtungen. Desktop Factory wird ergänzt durch Schutzumhausungen, Weitergabeeinheiten (für den reibungslosen Materialfluss) sowie die komplette elektrisch-pneumatische Ausrüstung.

Gunthart Mau

Motek: Halle 3, Stand 3120

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