MicRohCell modular

Anpassungsfähig

Flexible High-Speed-Montageplattform
Die High Speed Montageplattform ist das neueste Produkt des Herstellers und wird auf der HMI erstmalig zu sehen sein. (Bild: Rohwedder)
Stückzahl-Flexibilität von Montageanlagen über den gesamten Produktlebenszyklus ist eine der wichtigsten Herausforderungen für produzierende Unternehmen. Rohwedder stellt hierfür die MicRohCell_modular vor.



Anpassungsbedarf besteht während des Hochlaufs der Serienproduktion, bei Absatzsteigerungen sowie bei schwankenden Absatzzahlen und schließlich beim Produktauslauf mit dem Übergang zur Ersatzteilfertigung. Außerdem erhöhen zunehmende kundenspezifische Produkte die Typen- und Variantenvielfalt. Rohwedder hat die MicRohCell_modular konzipiert, um sich diesen Herausforderungen in der Klasse der High-Speed Montage zu stellen. Prozessmodule zum Fügen, Prüfen und Handhaben werden bei Produkt- oder Variantenwechsel quasi im Plug & Play-Betrieb ein- und ausgesteckt und sind – durch autarke Inbetriebnahme und Test – sofort betriebsbereit. Bis zu acht dieser Module können in der MicRohCell_modular eingesetzt und innerhalb von zwei Stunden gewechselt werden. Bei der Ramp-Up beziehungsweise Outphase eines Produktes wird einfach die Anzahl der Module erhöht oder verringert. Nicht mehr benötigte Anlagen werden im Baukastenprinzip in neue Anlagen umgebaut. Die einmal angeschafften Module werden auf diese Weise weiterverwendet. Dieses modulare, auf erprobten Standards basierende Konzept ermöglicht radikale Produktkostensenkung und rasantes Time-to-market. Das Transfersystem ermöglicht einen variablen, stufenlosen Werkstückträgerwechsel in 150 Millisekunden bei einer Positioniergenauigkeit von plus/minus zehn Mikrometer. Weil die Werkstückträger sehr verschleißarm positioniert werden, ist diese hohe Wiederholgenauigkeit der Prozesse über die gesamte Lebensdauer der Maschine sichergestellt. Das bedeutet gleichbleibend hohe Qualität bei minimierter Ausschussrate. Die MicRohCell_modular erreicht Taktzeiten bis 0,5 Sekunden, wobei einzelne Prozessmodule elektrisch synchronisiert sind. Beim Wechsel der Module sind lediglich Software- und keine mechanischen Anpassungen notwendig. Den Werkstückträgern werden „Rezepte“ mitgegeben, die den Ablauf der einzelnen Prozessschritte zur Produktion der jeweiligen Variante enthalten. So können mehrere Varianten auf nur einer Linie produziert werden. PR/pb

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