EditorialUmgesehen

Endlich. Auch wenn der Winter nicht gerade das war, was man knackig nennen müsste, so ist er doch vorbei. Geht es nun mit Schwung ins Frühjahr? Genau diesen habe die deutsche Wirtschaft verloren, wird vermeldet. Zwar gehe der Aufschwung weiter, aber gebremst. Für das Gesamtjahr prognostizieren die Statistiker ein Wachstum von 2,5 Prozent. Getragen werde es vor allem durch den positiven Saldo des Exports. Daran hat wohl auch die deutsche Medizintechnik ihren Anteil, denn sie steht im Ausland auf gesunden Füßen. Medizintechnikprodukte „Made in Germany“ stehen weltweit für Qualität. Zwei Drittel ihres Umsatzes erwirtschaften die deutschen Hersteller mit Exportgeschäften – diese Quote ist höher als in der Automobilindustrie und im Maschinenbau. Viele innovative Unternehmen auch im Maschinen- und Anlagenbau suchen und finden hier ein neues Betätigungsfeld – besonders in der Mikroproduktionstechnik. Medizintechnische Produkte werden kleiner, präziser, einfacher – sie sind vor allem stärker nachgefragt denn je. Weil die Menschen älter werden, weil sie gesünder älter werden wollen und weil sie bereit sind, mehr dafür auszugeben. Der Markt boomt. Auch Medizintechnik-Fachmessen erleben einen Aufschwung – die Compamed hat ihn gezeigt, die anstehende Medtec dürfte ihn bestätigen, und die Topclinica im Sommer wird als Highlight der Branche angekündigt. Weil sowohl die Fertigung von Bauteilen und Baugruppen für den direkten Gebrauch als auch der Werkzeug- und Formenbau für die Herstellung medizintechnischer Produkte handling-relevante Themen sind und zur Automatisierung, Handhabungstechnik und Intralogistik gehören, hat sich die Redaktion auf diesem Gebiet umgesehen. Nicht nur interessante Neuigkeiten sind hier zu entdecken – auch der Schwung, der die Branche längst erfasst hat, ist zu spüren.

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Editorial: Umgesehen

Einen solchen wünsche ich Ihnen sowohl beim Lesen als auch beim Blick aus dem Fenster: Gehen Sie ungebremst ans Werk und in den Frühling!


Ihre Petra Born

stv. Chefredakteurin

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