Editorial

Kommunikation ist alles

Liebe Leserinnen und Leser, jeden Tag können Sie in den Medien verfolgen, dass die Auswirkungen der Finanzkrise – teilweise im Verbund mit strukturellen Problemen – in der Realwirtschaft angekommen sind. Die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie erwartet 2009 einen starken Rückgang, der Speicherhersteller Qimonda hat Antrag auf Insolvenzeröffnung gestellt und mehrere Sensorfirmen haben mit zweistelligen Umsatzrückgängen zu kämpfen. Ob Motek, SPS oder Logimat – immer wieder bekamen wir jedoch auf den Fachmessen zu hören, dass die Unternehmen der Automatisierungsbranche gut aufgestellt sind. Viele haben sogar ein Auftragspolster bis weit in dieses Jahr hinein. Die sich jetzt abzeichnende Investitionszurückhaltung ist in vielen Fällen eine Vorsichtsmaßnahme, denn man weiß ja nicht genau, was noch kommt.

Chefredakteur Gunthart Mau verlässt den Platz hinter dem Steuerrad, die stv. Chefredakteurin Petra Born hält das Schiff mit sicherer Hand weiter auf Kurs (Foto: J. Fellner)

Viele Menschen sind der Negativmeldungen mittlerweile überdrüssig, schließlich kann man Krisen auch herbeireden. Die beste Gegenstrategie ist aus meiner Sicht eine kommunikative Offensive: „Tue Gutes und sprich darüber“. Es lohnt sich, über Qualitätsarbeit Made in Germany (Austria, Switzerland, …) zu sprechen und auch darüber zu schreiben. Weil sich aber leider viele Firmen damit schwer tun, stellen wir Ihnen in dieser Ausgabe nützliche Bücher zum Thema Schreiben vor (S. 4).

„Kommunikation ist alles!“ Diese Erkenntnis betrifft die interne Kommunikation in Unternehmen ebenso wie die externe Kommunikation zu Kunden und Multiplikatoren. Sie ist auch die Quintessenz meiner mehr als zehnjährigen Tätigkeit in der Fachpresse. Nach sechs Jahren bei handling ist jetzt für mich die Zeit für eine berufliche Veränderung gekommen. Im Hoppenstedt-Verlag habe ich viel gelernt und konnte manches auf einen guten Weg bringen. Vor allem aber habe ich viele nette Kolleginnen und Kollegen gehabt und mit ihnen gemeinsam wichtige Ziele für den Verlag erreicht. Für diese gute Zusammenarbeit danke ich allen heutigen und früheren Mitgliedern des handling-Teams, das Redaktion, Anzeigenabteilung und Layout umfasst (S. 79).

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Liebe Leserinnen und Leser, geehrte Anzeigenkunden, ich möchte Sie bitten, auch künftig der Zeitschrift handling Ihre Aufmerksamkeit zu widmen und ihr Vertrauen entgegenzubringen. Ich werde ab dem kommenden Monat die Fachpressearbeit bei einem führenden Anbieter der Antriebsautomatisierung übernehmen. Sicher werden Sie in Zukunft hier und dort Texte aus meiner Feder lesen können. Die aktiven Netzwerker unter Ihnen lade ich ein, den Kontakt zu mir per Xing oder Twitter aufrecht zuerhalten.

Jetzt wünsche ich Ihnen wie immer eine informative Lektüre mit handling.

Ihr Gunthart Mau

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