Meinung

„Hand in Hand…“

Petra Born:
Die Bedeutung roboterbasierter Automatisierungslösungen steigt. Die Auftragsbücher der Roboterhersteller sind voll – nicht nur die Autohersteller treiben die Zahlen, sondern auch kleine und mittelständische Fertigungsbetriebe rüsten auf und um. Hajo, das wird ein Trubel werden auf der Hannover Messe!

Petra Born und Hajo Stotz

Hajo Stotz:
Ja, tatsächlich ist die Branche in Bewegung. Das war buchstäblich auf der Logimat zu sehen – Logistikroboter mischen neuerdings bei der Warenverteilung mit – flexibler als ein Transportband und einfacher als Flurförderzeuge sind sie allemal. Und von den Kollegen der Wirtschaftspresse kann man erfahren, wie sich Eigentümeranteile hinter den Kulissen verschieben. Allein bei Kuka ging es jüngst hin und her, mit beträchtlichen Gewinnen für jene, die binnen fünf Jahren aus der Aktie fast das Siebenfache rausgeholt haben. Das nenn´ ich einen Schnitt!

Petra Born:
Jetzt bin ich gespannt, wie die Roboter beim Zukunftsthema Industrie 4.0 in Hannover die Kurve kriegen. Vernetzung und autonome Interaktion verschiedener Produktionssysteme ist die angesagte Aufgabe. Vielleicht werden uns ja die aus den Käfigen freigelassenen Roboter, ausgerüstet mit Sensorikpaketen und gewissermaßen intelligent, schon am Bahnhof abholen.

Hajo Stotz:
Das wär´ doch mal was! Während der Messe könnte ich gut noch einen feinfühligen Assistenten gebrauchen, der mitdenkt, Hand in Hand mit mir arbeitet, weiß, was Sache ist und nicht müde wird. Das Gepäck kann er auch gleich tragen.

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Petra Born:
Hand in Hand soll der Werker künftig tatsächlich mit dem Roboter arbeiten – die Mensch-Roboter-Kollaboration wird auch in Hannover großes Thema sein. ABB zum Beispiel stellt uns den YuMi vor – der ideale Montagehelfer der Zukunft, wenn´s um kleine Teile geht. Aber auch gegenwärtig gibt es schon eindrucksvolle Anwendungsbeispiele für die Robotik in der industriellen Fertigung. Diese Beilage zeigt einige Beispiele auf.

Hajo Stotz:
Und welche Faktoren Erfolg und Technik der Industrieroboter in den kommenden Jahren bestimmen, haben uns namhafte Experten exklusiv verraten. Da wird eine klare Linie deutlich: einfache Programmierung, unkomplizierte Inbetriebnahme, Vernetzung mit dem komplexen Produktionssystem, intelligente Sensorik, leistungsfähige Steuerung. Das sind konkrete Hausaufgaben. Petra, wir erledigen jetzt unsere und schauen uns in Hannover um. Die Leser von SCOPE und handling warten gespannt auf unsere Berichte!

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