Kompetenznetz Mechatronic & Automation

Fürstlich vernetzt

Kooperationsbörse Mechatronik & Automation im Schloss Kleinheubach
Kontakte, Kontakte, Kontakte: Die Unternehmer-Kooperationsbörse gab den Teilnehmern hervorragende Möglichkeiten zum Kennenlernen und qualifizierten Austausch – nicht nur der Visitenkarten. (Fotos: Born)
Nichts geht ohne Kontakte – auch in der Wirtschaft. 30 Unternehmen aus der Region um Aschaffenburg, Miltenberg und ganz Bayern trafen sich auf Schloss Kleinheubach, um sich vorzustellen. Das „Speed-Dating“ geriet informativ, prägnant und sehr ergiebig.






Fürst Löwenstein höchstselbst ließ es sich nicht nehmen, die Gäste charmant zu begrüßen und gewährte einen unterhaltsamen Einblick in die Geschichte von Haus und Familie. Sozusagen zur Erwärmung der Anwesenden. Denn dann ging es beim „Speed-Dating“ geradezu sportlich zur Sache. Nur drei Minuten Zeit hatte jeder Redner, um sich, sein Unternehmen, seine Produkte und seine Dienstleistungen zu präsentieren. Nicht einfach, aber es gelang. Kurzweilig und interessant stellten die Referenten vor, wer sie sind, was ihre Unternehmen haben und können, worin ihre Stärken liegen, wen oder was sie suchen. Das Wichtigste wurde gesagt – Breite und Tiefe der jeweiligen Materie konnten Interessierte dann an den Meeting-Points erörtern.

Und natürlich persönliche Kontakte knüpfen. Denn erst durch Netzwerkbildung und Kooperation in der Wirtschaft ist es möglich, eine Region als High-Tech-Standort zu profilieren. Zentec, das Zentrum für Technologie, Existenzgründung und Kooperation mit Sitz in Großwallstadt, ruft deshalb schon seit zehn Jahren regelmäßig Treffen und Innovationsforen zu den Themen Technologie und Management ins Leben, um Kooperationen zu fördern. Ganz neutral, aber hochkarätig. Diesmal stand das Thema Mecha- tronik auf der Agenda, organisiert vom Kompetenznetz Mechatronik & Automation Bayrischer Untermain zusammen mit dem Cluster Mechatronik & Automation. Unternehmen unter anderem aus den Bereichen Handhabung, Montage, Antriebe und Robotertechnik erhielten eine hervorragende Plattform dafür, ihre Kernkompetenz darzustellen.

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Immerhin gilt es, sich auch künftig im globalen Wettbewerb zu behaupten und Arbeitsplätze zu sichern. Dazu müssen Leistungsreserven und Fachnachwuchs mobilisiert sowie Synergien geschaffen werden. Das geschieht durch Clusterbildung einerseits und überregionale Kooperation andererseits. Es stärkt die Unternehmen und zieht weitere Spezialisten an. Messen, Steuern, Regeln ist traditionelle Kernkompetenz am Bayrischen Untermain; rund um Maschinenbau, Elektronik, Automation, Kalibration und Medizintechnik hat die prosperierende Region aber noch weitere Schlüsselkompetenzen hervorgebracht. pb

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