Vetter-Krananlagen bei Dürholdt

Mit dem Träger durch die Wand

Der Industriearmaturenhersteller Franz Dürholdt hat den Produktionsbereich in großzügigere Räumlichkeiten verlegt. Dort wurden die Abläufe räumlich entzerrt und mithilfe neuer Vetter-Portalkrananlagen und Säulenschwenkkranen die Arbeit an den Fertigungsinseln ergonomischer und effizienter gestaltet.

Mit dem Träger durch die Wand – geht auch! Damit es am Haken nicht scheppert, sorgt ein Uni-Katzpuffer für die sanfte Begrenzung. (Bild: Vetter)

Mit einer mehr als 140-jährigen Tradition ist Franz Dürholdt ein internationaler Anbieter von Industriearmaturen aller Art. Das Familienunternehmen ist in fünfter Generation auf dem Markt tätig und hat sich zu einem Vollsortimenter entwickelt. Bei Schlauch-Membranventilen und Schlauch-Quetschventilen ist Dürholdt auf dem heimischen und europäischen Markt führend. Die besondere Stärke des Traditionsunternehmens sind projektbezogene Beratungen sowie Speziallösungen für den Industriearmaturenbau, vornehmlich mit ausgekleideten Armaturen, zum Absperren und Regeln von aggressiven, abrasiven, feststoffhaltigen, staubförmigen und körnigen Medien und Stoffen, die in nahezu allen Industriezweigen Anwendung finden.

Vetter-Krananlagen optimieren die Produktionsabläufe bei Dürholdt. (Bild: Vetter)

Bei der Ausschreibung der neuen Krananlagen habe sich Vetter Krantechnik vom Wettbewerb abgesetzt, erklärt Karsten Schievelbusch, Geschäftsführer von Dürholdt. „Vetter ist optimal auf unsere Anforderungen eingegangen und hat uns Kranlösungen angeboten, die unser neues Fertigungskonzept perfekt unterstützen.“ Bei der Installation der Krananlagen musste sich Das Unternehmen an den bestehenden Räumlichkeiten orientieren und besondere Herausforderungen meistern. „Einige Produktionsbereiche sind unterkellert, so dass eine herkömmliche Befestigung der Krane nicht möglich war“, so Schievelbusch. „Mithilfe einer pfiffigen Sonderkonstruktion löste Vetter das Problem. Zudem nutzte Vetter bei allen Krananlagen den vorhandenen Platz optimal aus: Die Brücken der Portalkransysteme wurden so hoch gebaut wie möglich. Die Kranbahnen wurden dem Hallenlayout angepasst, so dass im Ergebnis der Hakenweg optimal ausgenutzt werden kann.“ Insgesamt kommen bei Dürholdt zwei Säulenschwenkkrane und fünf Profi-Portalkransysteme vom Typ P300 im Montagebereich, der Bohrerei, der Dreherei, im Prüfraum und im Versand zum Einsatz, die eine flächendeckende Bestreichung der Fertigungsinseln sicherstellen.

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Mit einer Sonderkonstruktion wurde die Kransäule auf den Grundträgern befestigt, die im Keller die Betondecke abstützen. (Bild: Vetter)

Die beiden Säulenschwenkkrane vom Typ Meister und Assistent haben eine Tragfähigkeit von 1.000 beziehungsweise 500 Kilogramm. Der große Schwenkkran vom Typ Meister hat eine Ausladung von sieben Metern und ist komplett elektrisch und stufenlos in unterschiedlichen Geschwindigkeiten bedienbar, um im Versand ein feinfühliges Handling der schweren Ventile sicherzustellen. Der Standardkran-Assistent im Prüfbereich ist manuell bedienbar. Aufgrund des darunterliegenden Kellers musste diese Krananlage mithilfe einer Sonderkonstruktion installiert werden. Vetter befestigte die Kransäule auf den Grundträgern, die im Keller in einem Abstand von 2,10 Meter die Betondecke abstützen.

Die Profi-Portalkransysteme kommen in der Dreherei, der Bohrerei und in der Montage zum Einsatz. Die Installation der Krananlage im Montagebereich mit zwei Kranbrücken und einer Tragfähigkeit von jeweils 500 Kilogramm war ebenfalls nicht auf herkömmliche Weise möglich, da auch dieser Bereich unterkellert ist. Deshalb hat Vetter eine der Kranstützen auch hier auf die Grundträger montiert. Die Laufbahnen dagegen wurden durch die Wand zur benachbarten Halle geführt und dort an den jeweiligen Kranstützen montiert. Im Torbereich wurde eine der Kranstützen mit einer Kragarmverlängerung zur Aufnahme der Laufbahn versehen. So bleibt der Torbereich frei, und der Staplerverkehr kann ungehindert die Toreinfahrt passieren. Die Portalkransysteme in den Bereichen Drehen und Bohren sind alle auf 1.000 Kilogramm Traglast ausgelegt und erst einmal mit einer Kranbrücke mit jeweils 500 Kilogramm Traglast ausgestattet. Hier wollte sich Dürholdt die Option offenhalten, die Anlage bei weiterem Wachstum mit einer zweiten Kranbahn mit 500 Kilogramm zu erweitern. as

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