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Verpackungsautomaten

Forderung nach Flexibilität

Diversifikation des Maschinenhändlers. Jens Pfeiffer, Generalmanager Deutschland Automated Packaging Systems, über Veränderungen im Angebot.

Versandverpackung inklusive Druck. Das Fulfillmentsystem AB 255 verpackt bis zu 30 Aufträge pro Minute. (Foto: Automated Packaging)

handling: Herr Pfeiffer, Automated Packaging Systems (APS) gibt es bereits seit über fünfzig Jahren. Sie gelten als einer der Marktführer für Kleiteilverpackungstechnik. Wo finden sich eigentlich die APS-Wurzeln?

Jens Pfeiffer: Begonnen hat alles einmal in der sprichwörtlichen Garage. Die stand in Queens/New York. Dort entwickelten unsere Firmengründer die ersten Prototypen des Autobag-Kettenbeutels. Danach folgten dann die Entwicklung und der Bau von halb- und vollautomatischen Verpackungsmaschinen zur Verpackung von Kleinteilen. Heute sind wir weltweit aktiv. Rund 70.000 unserer Verpackungssysteme wurden seither global verkauft. Dabei geht es nicht schlechthin um die Anzahl der verkauften Maschinen. Wir verstehen unser Angebot an den Kunden immer als System von Maschine, darauf abgestimmten Beuteln und bestmöglichem Service.

handling: Wo werden die APS-Maschinen heute gebaut?

Pfeiffer: Unsere Zentrale befindet sich in Ohio/USA. Dort werden auch unsere Maschinen produziert. In UK steht unsere Beutelproduktion. Mit unserer Niederlassung in Brauschweig sind wir für den Vertrieb und den Service unserer Produkte in Deutschland, Österreich, die Schweiz und Osteuropa aktiv.

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handling: Sie betonen den bestmöglichen Service. Lässt sich dies präzisieren?

Pfeiffer: Wir legen bei unseren Systemen Wert auf einfache Bedienung, Industrietauglichkeit und zuverlässige Funktion. Unsere Servicetechniker unterstützen den Kunden in der Einweisung, Schulung und bei der effizienten Nutzung unserer Systeme. Und sollte mal eine Störung an den Maschinen auftreten, können wir häufig schon per Telefon helfen, oder unsere Servicemitarbeiter sind mit den richtigen Systemteilen innerhalb von 48 Stunden vor Ort. Wir bieten unseren Kunden dafür auch Wartungsverträge mit einer Vielzahl geldwerter Vorteile.

handling: Zur vergangenen Fachpack präsentierten Sie Verpackungslösungen für den Versandhandel. Ist das nicht etwas weit entfernt von der Kleinteilverpackung?

Pfeiffer: Wir bieten ja seit mehreren Jahren auch schon Verpackungssysteme für die Medizintechnik und die Lebensmittelindustrie. In allen produzierenden Unternehmen sind dem eigentlichen Verkauf anschließende, sogenannte Fulfillmentaufgaben zu organisieren. Das sind Bestellannahme, Lagerhaltung, Kommissionierung, Verpackung, Etikettierung, Frankierung sowie der Versand und die Rechnungslegung. In mittelständischen Unternehmen werden einzelne oder alle Handlungen des Fulfillment oft noch autark voneinander organisiert und realisiert. Fehlende Koordinierung und mangelnde intelligente Verknüpfung der Fulfillment-Prozesse vergeuden Arbeitszeit. Der Anteil der manuellen Tätigkeiten überwiegt. Besonders in Unternehmen mit häufig wechselnden Kunden, kleinen Bestellumfängen und stetig wechselnden Produkten steht deshalb die Forderung nach flexiblen automatisierten oder teilautomatisierten Fulfillment-Lösungen...

handling: ...und dafür bieten Verpackungsmaschinen Lösungen?

Pfeiffer: Nicht die klassische Verpackungsmaschine allein. Kern unserer Angebote sind die modifizierten und erweiterten Versionen unserer industrieerprobten Maxibeutel-Verpackungsmaschine AB 255 und des High-Speed Verpackungssystems S-Print. Die insbesondere für den Versandhandel und den e-Commerce entwickelten Systeme lassen sich sowohl einfach per Hand bestücken, können aber auch problemlos in vorhandene vollautomatisch arbeitende Fulfillmentsysteme integriert werden. Unsere Fulfillmentsysteme verpacken nicht nur. Sie können darüber hinaus jeden Beutel individuell mit Kundendaten oder Labels bedrucken, Rechnungen generieren oder auch Kataloge und anderes Material dem Versandbeutel zuführen. In vorhandene Lagerverwaltungssystemen (Warehouse Management Systeme), ERP oder Versandsoftware lassen sich unsere Fulfillmentlösungen problemlos einbinden.

handling: Warum sprechen Sie für diese Fulfillmentlösungen besonders den Versandhandel an?

Pfeiffer: Typisches Beispiel solcher Anwendungen ist eben der Versandhandel mit seiner intelligenten Form des e-Commerce. Hier sind eine Vielzahl von Kunden mit unterschiedlichsten Artikeln fehlerfrei, zeitnah und kosteneffizient zu versorgen. Die Bestelldaten des Kunden sind dabei Basis und Richtung aller Handlungen. Sie finden sich in der gesamten Kette des Fulfillment. Intelligent vernetzte Daten- und Maschinensysteme müssen alle wichtigen Bestell- und Versanddaten verarbeiten und einen kontinuierlichen Blick auf den aktuellen Stand des Gesamtprozesses sichern. Dies alles ermöglichen unsere APS-Systeme.  bw

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