Verpackungsmaschinen

Lieber gleich richtig

Kriterien für den Kauf von Verpackungsmaschinen
Die Top Loading Verpackungsanlage aus Crailsheim ist übersichtlich, leicht zugänglich zu allen Funktionen und flexibel.
Wer bei der Anschaffung von Komponenten und Anlagen vorausschauend handelt, sorgt dafür, dass sie über ihren gesamten Lebenszyklus zum Profit des Unternehmens beitragen. Wer hingegen zu zögerlich investiert, verhindert den Erfolg des Produktes. Den hat es aber verdient. Mit Lowcost Equipment sei kein Geld zu machen, meint Gerhard Schubert.

Verpackungsmaschinen können wahre Gelddruckmaschinen werden. Aber nur, wenn es die richtigen sind. Die Crailsheimer Anlagen sind bekanntermaßen top und auf der ganzen Welt im Einsatz. Als Konstrukteur kennt Gerhard Schubert beide Seiten – den Einkauf und den Verkauf von Investitionsgütern. Nach seiner Erfahrung sollte eine Neuanschaffung so ablaufen: Es wird ein Leistungsprofil erstellt, dann wird die Anlage eingekauft. Sie ist nahtlos in die Wertschöpfungskette integriert und sorgt für Effizienz und Produktivität.

Aber die Wirklichkeit sieht oft anders aus: Der Einkauf richtet sich nach dem Budget des Projekts. Nicht die Vision zählt, sondern eine zurückhaltende Kostenkalkulation mit vorsichtigen Annahmen über die künftige Entwicklung. Die Komponente soll den definierten Kostenrahmen nicht sprengen, schließlich soll sie sich lohnen. Dieses vorsichtige Vorgehen führt aber vielmals nur zu ungenügenden Lösungen; es sei Ausdruck mangelnden Vertrauens in das neue Produkt. „Das ist der erste Fehler, den man begeht“, mahnt Gerhard Schubert. Mit Unternehmertum habe das wenig zu tun. Erfolgreiches unternehmerisches Handeln zeichne sich vielmehr durch den Mut aus, neue Wege zu gehen. Und Weitblick. Werde von Anfang an zu wenig eingesetzt, könne das neue Produkt schnell zum Flop geraten.

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Erfolgreiche Produkte gibt es nicht umsonst, sie gedeihen nur auf solider Basis und brauchen einen Anschub. Nicht der Anschaffungspreis ist das Maß aller Dinge, sondern die Kosten, die im gesamten Lebenszyklus einer Anlage anfallen. Maßgefertigte Lösungen schneiden oft besser ab als ein vergleichbares Billigmodell. Denn die Bauqualität hochwertiger Maschinen sorgt dafür, dass die Anschaffung langfristig einsetzbar ist und ihren hohen Wirkungsgrad beibehält. Hieraus ergibt sich eine bessere Kosten-Nutzen-Struktur als bei einer Anlage, die zwar günstiger einzukaufen ist, aber keine verlässliche Qualität produziert, wartungsanfällig ist und sich gegen veränderte Produktionskoordinaten sperrt.

Eine Verpackungsmaschine muss die Qualität jederzeit reproduzieren können. Rund um die Uhr. Üblicherweise hat sie sich nach eineinhalb Jahren amortisiert, dann kann man mit ihr richtig Geld verdienen, weiß Schubert. Ob ein Produkt erfolgreich wird, hängt auch davon ab, wie gut die Verpackung zum Produkt passt. Und klar: Die Verpackung muss makellos sein. Egal, ob vom Zuschnitt aufgerichtet, in Folie gesiegelt oder aus Folie tief gezogen, die Primärverpackung muss stimmen. Das gelingt nur mit qualitativ hochwertigen Maschinen. Damit sie langfristig eine gute Investition sind, müssen sie flexibel sein und sich problemlos auf Veränderungen des Marktes und des Packmaterials einstellen. Diese Anforderungen haben Schuberts Philosophie geformt: ein solides Maschinensystem mit möglichst wenig Funktionen – die laufen alle in der Maschinensoftware ab. Die Anlage muss außerdem gut zugänglich, leicht zu bedienen, einfach zu reinigen und übersichtlich sein. Ersatzteile dürfen nicht zum Problem werden, der Wartungsaufwand muss niedrig sein, und es muss eine umfassende Fehleranalyse geben.

Moderne Verpackungsmaschinen sind auch im Nachhinein in ihrer Ausbringleistung noch erweiterbar; das spart Kosten bei der Erstinvestition, rät Schubert. Hochflexible Maschinen kann man mittlerweile auch mieten – das bietet sich an, wenn mit einem neuen Produkt zunächst noch experimentiert oder die Zusammenarbeit mit einem Kunden erprobt wird. Gerhard Schubert ist von Kompaktmaschinen überzeugt – hier sind verschiedene Funktionen innerhalb einer Maschine aneinandergereiht, vom Aufrichten über das Füllen bis zum Verschließen. Das ist effizient, benötigt wenig Personal und geringen Platz. Sogar Primär- und Sekundärverpackung können in einer einzigen Kompaktmaschine zusammengefasst sein. pb

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