Verpackungs- und Automatisierungstechnik

Kompetenzzentrum entsteht

Für die Region Suttgart soll in diesem Herbst ein Kompetenzzentrum Verpackungs- und Automatisierungstechnik gegründet werden. Der Markt fordert von der Verpackung die Bewältigung vielfältiger Aufgaben. Außerdem sind unterschiedliche ökonomische und ökologische Bedingungen zu erfüllen. Um entsprechende Flexibilität und Produktionssicherheit zu akzeptablen Kosten zu gewährleisten, ist ein hohes Maß an Innovation auf allen Ebenen der Wertschöpfungskette erforderlich. Neben der großen Bandbreite technischer Fragestellungen spielt mit Blick auf die weltweite Konkurrenz auch die Umsetzungszeit eine wichtige Rolle: Innovative Lösungen müssen nicht nur stetig, sondern auch zunehmend schneller erarbeitet werden. Inzwischen hat sich dabei selbst bei Einzelkämpfern aus dem Technologiebereich herumgesprochen, dass solchen Herausforderungen in einem kooperativen Umfeld weitaus besser begegnet werden kann. Vor diesem Hintergrund wird das Kompetenzzentrum Verpackungs- und Automatisierungstechnik die in der Region Stuttgart ansässigen Akteure der Verpackungstechnik, insbesondere der Verpackungsmaschinenindustrie (einschließlich der für Verpackungsmaschinen relevanten Automatisierungstechnik) zu einem moderierten Netzwerk zusammenführen. Die allein kaum mehr zu bewältigenden Herausforderungen sollen künftig gemeinsam angegangen werden. Die Region Stuttgart hat mit zwölf Kompetenzzentren heute bereits ein europaweit einmaliges Netzwerk (www.rekiz.de), in das das neue Zentrum integriert wird. Automatisch profitiert das neue Zentrum damit von bereits aktiven erfolgreichen Kompetenzzentren, zum Beispiel Mechatronik (www.mechatronik-ev.de) oder Virtuelle Realität (www.vdc-fellbach.de).

Anzeige

Wichtigstes Ziel des Kompetenzzentrums ist es daher, Synergien zwischen den technischen Disziplinen rechtzeitig zu erkennen und auszuschöpfen. Eine weitere Aufgabe des Netzwerks aus Wirtschaft und Wissenschaft wird darin bestehen, neueste wissenschaftliche Erkenntnisse aus den verschiedenen branchenrelevanten Forschungsbereichen praxisgerecht aufzuarbeiten und umsetzungsfähige Anwendungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Gleichzeitig soll es dem Fachkräftemangel begegnen und für mehr Praxisorientierung im Bereich Aus- und Weiterbildung sorgen. Darüber hinaus wird den Unternehmenspartnern eine geeignete Plattform geboten, um Kapazitätsprobleme partnerschaftlich zu lösen und Trends beziehungsweise neue Lösungen zu diskutieren. Das Kompetenzzentrum Verpackungs- und Automatisierungstechnik ist das Ergebnis einer gemeinsamen Initiative der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart, des Landkreises Rems-Murr, der regionalen IHK und aktiven Branchenpartnern einer Region, in der die Verpackungsindustrie auf eine lange Tradition zurückblicken kann. Zum neuen Kompetenzzentrum, dessen Geschäftstelle im Landkreis Rems-Murr zu Hause sein wird, wird auch ein Demonstrationszentrum mit anschaulicher Beispieltechnik gehören. pb

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige

Den passenden Partner an der Seite

Auf der HMI in Hannover zeigt Dr. TRETTER sein gesamtes Produktspektrum. Dazu gehören Linearsysteme, Kugelbuchsen, Wellen, Gewindetriebe, Kugelrollen und Toleranzhülsen. Zudem unterstützt das Dr. TRETTER-Team Anwender mit Erfahrung, Know-how und Engagement bei der Umsetzung zukunftsweisender und effizienter Lösungen.

mehr...

Hubwagen

Anhänger verbessert die Gerätesicherheit

Mit neuen Anhängern für Hubwagen und elektrische Hubwagen von Brady können Unternehmen die Compliance mit gesetzlichen Vorschriften verbessern, Inspektionen von Hubwagen vereinfachen und die Inspektionsergebnisse direkt an den Geräten anbringen.

mehr...
Anzeige
Anzeige

Highlight der Woche

Effizienz von Werkzeughilfsmitteln und Vorrichtungen durch den 3D-Druck steigern
Dieses White Paper, zeigt ihnen, dass es oft einen besseren und schnelleren Weg gibt, Werkzeughilfsmittel und Vorrichtungen herzustellen, wodurch Kosten gesenkt und die Effizienz erhöht werden kann.

Zum Highlight der Woche...

Vier Richtungen

Krane heben Stahlrohre automatisch

Beim Stahlrohr-Hersteller Jansen kommen Rohre bündelweise vom Lager ins Tauchbad und wieder heraus. Damit sie sich dabei nicht verbiegen oder herunterfallen, setzt Jansen auf CXT NEO Zweiträger-Brückenkrane mit Steuerung von Konecranes.

mehr...

Li-Ion-Hochhubwagen

Elektro macht wendig

Jungheinrich hat mit dem ERC 216zi einen rundum neuentwickelten Elektro-Hochhubwagen vorgestellt. Es sei das kürzeste Fahrzeug seiner Klasse dank integrierter Lithium-Ionen-Batterie, das neue Lenkkonzept Smartpilot soll für bessere Agilität im Lager...

mehr...