Pharmazeutische Primärverpackungen

Vertrauenssache

Jahr für Jahr fertigt der Technologiekonzern Schott an 500 Produktionslinien und zehn Standorten in der ganzen Welt mehr als sechs Milliarden Spritzen, Fläschchen, Ampullen, Karpulen und andere Spezialartikel aus Röhrenglas oder Kunststoff. Das Herstellen medizinischer Behältnisse für Medikamente, die direkt in die Blutbahn des Menschen injiziert werden, muss fraglos höchsten Qualitätsanforderungen genügen, denn schließlich gelangt der hochsensible Wirkstoff direkt mit der Oberfläche des Behälters in Kontakt. Dass die Produktionsbedingungen für diese Primärverpackungen deshalb anspruchsvoll sind, versteht sich von selbst. Die Behälter dürfen weder Kratzer, Verformungen noch Mikrorisse aufweisen und müssen absolut frei sein von geringsten Kontaminationen, die mit den Substanzen reagieren könnten. Eine wichtige Innovation des Herstellers sind daher die Barriereschichten: Die Fläschchen werden von innen mit einer hauchdünnen Siliziumdioxidschicht versehen. Sie macht die Oberfläche homogener, schafft eine Barriere und verhilft dem Wirkstoff zu höherer Stabilität. Das Unternehmen hat jüngst als erster internationaler Hersteller von pharmazeutischen Primärpackmitteln aus Glas in China eine Produktionsanlage für Fläschchen und Ampullen errichtet. pb

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