Vernetzung im Lager

Vernetzt ins Lager der Zukunft

Digitalisierung und Automatisierung im Lager. Immer mehr Betriebe erkennen die Chancen, die ihnen Digitalisierung und Robotik bieten. Wachstumsimpulse erschließen sich vor allem aus einer stärkeren Automatisierung, der Vernetzung bis dato getrennt arbeitender IT-Systeme, einer größtmöglichen Individualisierung sowie der Nutzung innovativer Energiesysteme. Linde zeigt auf Produkte und Lösungen, die daran anknüpfen.

Megatrends der Logistik wie Digitalisierung und Automatisierung bieten Chancen. Eine wichtige Rolle spielen auch innovative Energiesysteme und Safety. (Bild: Linde)

Zur Logimat umfasst das Portfolio von Linde alle wichtigen Lager- und Systemtechnikgeräte. Neu hinzu kommt der Schubmaststapler Linde R-Matic, der zu jeder Zeit Regale auffüllt und die Nachschubversorgung transparent, zuverlässig und prozesssicher erledigt. Gleichzeitig schließt sich der Kreis einer durchgängig automatisierten Übergabe von Ladungen zwischen verschiedenen selbstfahrenden Fahrzeugen.

Außerdem hat die Nachfrage nach Flurförderzeugen mit Lithium-Ionen-Batterie zugenommen. Aktuell bietet Linde in allen Traglastklassen bis fünf Tonnen Modelle mit Lithium-Ionen-Batterie an. Dazu gehören im Traglastbereich von zwei bis fünf Tonnen neuerdings auch die Modelle mit einem Lastschwerpunkt von 600 Millimetern. Welches Gerät mit welcher Batterie und welchem Ladegerät für den spezifischen Kundeneinsatz am besten passt und wie groß das Einsparpotenzial im Vergleich zum jeweiligen Modell mit Blei-Säure-Batterie ist, ermitteln Verkaufsberater gemeinsam mit dem Kunden über den von Linde entwickelten Li-Ion-Kalkulator. Hier wird die Anwendung im Detail simuliert. „Am Ende wissen die Entscheider, welche Einsparungen erzielt werden und wann sich die Investition amortisiert hat“, erklärt Christoph Englert, Produktmanager Li-Ion bei Linde Material Handling.

Anzeige

Weiter eröffnen digital vernetzte Fahrzeuge ein riesiges Optimierungspotenzial für den Warenumschlag. Ausgestattet mit entsprechender Software, führt die Staplerflotte zukünftig Aufträge in optimaler Reihenfolge, auf kürzestem Weg, mit idealer Geschwindigkeit und bei maximaler Sicherheit aus. Auf der Messe erstmals gezeigt wird die neue Truck-Call-App für digitales Auftragsmanagement. Mit ihr legen Logistikleiter Fahraufträge an, weisen Prioritäten zu und vergeben die Aufträge an Mitarbeiter mit geeigneten Fahrzeugmodellen. Ziel der App ist es, Fahraufträge effektiv zu steuern und Leerfahrten zu vermeiden.

Die fortschreitende Vernetzung und Digitalisierung nutzt Linde aber auch zur Erhöhung der betrieblichen Sicherheit. Der „Linde Safety Guard“, der ebenfalls erstmals zu sehen, ist ein Assistenzsystem zur Personenwarnung und Kollisionsvermeidung. Über Funksignale im Vier-Gigahertz-Bereich „sieht“ das System durch Mauern, Rolltore und Palettenladungen auf zehn Zentimeter genau und warnt Fahrzeugbediener und Mitarbeiter im unmittelbaren Umfeld des Fahrzeugs, um Gefahrensituationen zu vermeiden. as

Halle 10, Stand B21

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Logimat 2018

Gefragte Ergonomie

Auf der Logimat stand bei Otto Kind vor allem die Arbeitstischserie Multi im Fokus. Das Unternehmen freut sich über einen gelungenen Messeauftritt. Trotz starken Wettbewerbs habe es außerordentlich viele Neukontakte gegeben.

mehr...

Einebenen-Shuttle

Findet den richtigen Platz im System

Mit dem Flexi Shuttle ergänzt SSI Schäfer sein Shuttle-Portfolio für Kleinladungsträger. Angetrieben durch Superkondensatoren ermöglicht das Einebenen-Shuttle das Handling verschiedener Lagergüter mit einer Zuladung von bis zu 50 Kilogramm.

mehr...
Anzeige

Gebhardt auf der Logimat

Ladungsträger der Zukunft

Auf der Logimat zeigte Gebhardt in diesem Jahr seine Ladungsträger, die sich automatisch in bestehende Fördertechnik-Prozesse einbinden lassen. Außerdem war das Forschungsprojekt islt.net zu Gast, ein Netzwerk für intelligente, modulare...

mehr...
Anzeige

Highlight der Woche

Interessenten können ab sofort auf der Homepage der ACE Stoßdämpfer GmbH die für Ihre Anwendung maßgeschneiderte Gasfeder berechnen und auslegen. Unter ‚Berechnungen' ist das Gasfeder-Berechnungstool auf der Website ace-ace.de zu finden.

Zum Highlight der Woche...
Anzeige
Anzeige

Highlight der Woche

MES macht Schluss mit Stillstand
Die MES-Software von PROXIA unterstützt die Kieselmann GmbH bei der Herstellung von komplexen Leitungs- und Ventilsystemen, den Überblick über eine äußerst komplexe Produktion zu behalten, die Fertigung wirtschaftlich zu planen und zu organisieren sowie mit sicheren Kennzahlen Effizienzpotentiale aufzudecken und zu nutzen.
Bericht lesen

Zum Highlight der Woche...

Regalanlagen

Zusammen Vollsortimenter

Rauscher F.X. und Saar Lagertechnik zeigen ihr Angebot an Fachbodenregalanlagen, Durchlauf- und Verschieberegalen. Die Töchter der französischen Provost-Gruppe präsentieren sich erstmals gemeinsam als Vollsortimenter für Lagertechnik.

mehr...