Sicherheitsfeatures

Unfallfrei durch die Regalgänge

Das Ziel heißt „Vision Zero“: Langfristig möchte Linde Material Handling die Zahl der Unfälle bei seinen Kunden auf null senken. Keine leichte Aufgabe in der Intralogistik, wo Menschen mit tonnenschweren Geräten in engen Regalgängen zusammenarbeiten.

Linde Truckspot: Per LED-Technik wird ein rotes Warndreieck auf den Boden projiziert und macht Fußgänger oder andere Staplerfahrer sehr deutlich aufeinander aufmerksam. © Linde

Unfälle gefährden nicht nur die Gesundheit der Mitarbeiter, sondern stören den Betriebsablauf und verursachen hohe Kosten. Entscheidungsträger der Intralogistikbranche können jedoch einiges tun, um die Prozesse in ihren Betrieben sicherer zu machen. Dafür bietet Linde Material Handling Lösungen und Assistenzsysteme, die für mehr Sicherheit beim Zusammenspiel von Flurförderzeugen und Mitarbeitern sorgen – indem sie informieren, warnen, steuern oder regulierend eingreifen.

Die neueste Entwicklung: eine interaktive Warnweste, die blinkt und vibriert, sobald sich ein Stapler nähert. Die Weste basiert auf dem im vergangenen Jahr vorgestellten Assistenzsystem Linde Safety Guard, das per Ultrabreitbandsignal (UWB) zentimetergenaue Funksignale selbst durch Wände und Türen hindurch sendet. Benjamin Reis, Manager Safety Sales bei Linde Material Handling: „Die Idee der Weste ist denkbar simpel – aber höchst effizient. Denn meist reicht eine einfache Warnung, um gefährliche Situationen gar nicht erst entstehen zu lassen. So lassen sich Unfälle verhindern.“

Gerade in den vergangenen zwei Jahren hat Warenumschlagspezialist Linde sein Angebot an Sicherheitslösungen ausgeweitet. Beispielsweise um die Lichtlösungen LED Stripes und Vertilight. Beide basieren auf LED-Technik, folgen aber unterschiedlichen Ansätzen, um den Arbeitsbereich des Staplers gezielt, lichtstark und blendfrei auszuleuchten. Bewährt haben sich auch optische Warnsysteme wie der Linde Bluespot oder dessen Weiterentwicklung Linde Truckspot. Letzterer projiziert statt eines blauen Punktes ein rotes Warndreieck auf den Boden und macht auf diese Weise Fußgänger oder andere Staplerfahrer deutlicher aufeinander aufmerksam. Auf einer speziellen Fahrzeugkonstruktion basiert der Fahrzeugtyp Linde Roadster. Der Elektrostapler kommt ohne A-Säule aus und eröffnet dem Fahrer einen Panorama-Blick auf Umgebung und Last. Mehr Sicht bedeutet für ihn mehr Sicherheit.

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Neue Features zum Schutz von Mensch, Maschine, Ware und Infrastruktur gibt es darüber hinaus auch für das Flottenmanagementsystem Linde connect: Mit der Pre-Op App wird der obligatorische Fahrzeug-Check zur unumgehbaren Voraussetzung bei jedem Fahrerwechsel und stellt sicher, dass nur technisch einwandfreie Geräte in Betrieb genommen werden. Das ebenfalls neue Modul Zone Intelligence erlaubt dem Flottenbetreiber, spezifische Zonen in Lager- und Produktionsbereichen festzulegen, innerhalb derer die Geschwindigkeit der Geräte automatisch reduziert wird. Gefährliche Kreuzungen oder Abschnitte mit hohem Stapler- und Personenaufkommen lassen sich auf diese Weise wirksam entschärfen. Zur Festlegung der verschiedenen Zonen dienen Hallen- oder Werkspläne.

Produkte und Lösungen sind aber nur eine Seite der Medaille. Die andere sind organisatorische Verbesserungen im Betrieb. Dafür bietet das Unternehmen den Linde Safety Scan: Sicherheitsexperten analysieren mithilfe der strukturierten Beratungslösung zunächst alle Logistikprozesse vor Ort beim Kunden und visualisieren potenzielle Gefahrenstellen auf einer Karte. In einem weiteren Schritt werden Maßnahmen vorgeschlagen, um kritische Bereiche zu entschärfen, und mit dem Kundenunternehmen gemeinsam umgesetzt.

„Für unsere Kunden lohnt es sich, dem Thema Sicherheit größtmögliche Beachtung zu schenken. Jede Investition ist gut investiertes Geld und sorgt am Ende für reibungslose Abläufe. Mit dem branchenweit größten Portfolio an Produkten, Lösungen und Beratungsangeboten helfen wir unseren Kunden, dieses Ziel zu erreichen“, sagt Linde-Sicherheitsexperte Benjamin Reis. as

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